Content

Das Spielsystem für die U11

Jedes Team spielt 5:5 inklusive Torhüter, maximal sind 10 Spieler pro Team zulässig.
Der Vorteil hierbei ist, dass kleine Vereine mit wenigen Kindern teilnehmen können und die Kosten gesenkt werden, da ein Bus für den Transport ausreichend ist. Große Vereine können 2 Teams melden. Durch mehr Gegner können die Kinder ebenfalls mehr spielen und Erfahrungen sammeln, und eine höhere Beteiligung am Spielbetrieb in den Bezirken wird erreicht. Durch die kleineren Teams ist ebenso eine geringere Wasserfläche notwendig.
Für die Kinder kommt es durch längere Einsatzzeiten zu mehr Wiederholungen, der Festigung von Abläufen zum Beispiel im Zweikampf, den Bewegungen mit und ohne Ball und dem Durchsetzen im Spiel. Jeder Spieler ist am Spiel beteiligt und muss agieren sowie Verantwortung tragen, damit ein Spiel zustande kommt. Gleichzeitig kommt es nicht zu einer Überforderung wie aktuell häufig zu beobachten durch ein zu volles Spielfeld und in Folge dessen zu einem höheren Lerneffekt.

Das Spielfeld hat die Größe 15m x 10m. Durch die weniger benötigte Wasserfläche sind Turniere parallel zu Großfeldturnieren möglich.

Die Spiele werden in tiefen Wasser (nicht stehtief!) durchgeführt. Dementsprechend wird das Wassertreten früh geschult und automatisiert und in der U12 durch die Kinder beherrscht und es kommt durch die frühe Gewöhnung an die Belastung zu einer geringeren Dropout-Rate von U11 bis zu U14. Dem „Beinproblem“ in Deutschland wird ebenfalls entgegengewirkt.

Die Spielzeit wird auf 2 x 5 Minuten effektiv begrenzt. Hierdurch wird die Organisation vereinfacht und mehr Spiele pro Turnier, ergo mehr Spiele für teilnehmende Teams möglich.

Die Größe der Tore soll 215cm x 75cm betragen, damit einheitliche Bedingungen in Bezirken, bei Turnieren und Training vorhanden sind.

Strafwürfe werden aus 4m ausgeführt.

Ebenso wird mit dem Turbo Junior Ball Größe 4 gespielt. Der Unterschied zur normalen Ballgröße 4 zeigt sich darin, dass der Junior Ball leichter ist (320g im Gegensatz zu 400 bis 450g). Mit Nutzung des größeren Balles kommt es dazu, dass die Kinder von Beginn an die richtige Technik im Passspiel und Torwurf erlernen (zum Beispiel Handgelenksschulung und richtiges Ballgefühl). Auch können die Kinder den Ball nicht mehr Greifen, was in der Regel bei den kleinen grünen Bällen zu beobachten ist. Außerdem passt die Größe des Balles optimal zu den Toren.

Ansonsten gelten die allgemeinen WB-Regeln!

Context Column