Deutsche Meisterschaften im Synchronschwimmen

von: Helmut Radlanski, 26.11.2018, Kategorie: Synchronschwimmen, Schwimmverband NRW

Die Schwimmerinnen der FS Bochum waren bei den 62. Deutschen Meisterschaften im Synchronschwimmen wieder sehr erfolgreich. Gold in der Technischen Kür der Gruppen und Silber in allen anderen Disziplinen war der Lohn einer harten Trainingssaison.

Klara Bleyer und Nicole Davidovich gewinnen Silber im Duett

Das Team von den FS Bochum gewinnt Silber in der Kombination

Ausgetragen wurden die Meisterschaften im Karlsruher Fächerbad am 10. Und 11. November. Das hell vom Sonnenlicht durchflutete Cabriobad war schon oft Austragungsort von großen Synchronschwimmwettkämpfen. Während draußen das Wetter einen malerischen Herbsttag präsentierte, präsentierten die Schwimmerinnen in der Halle ihre künstlerischen Küren. Die Wertungsrichter kämpften derweil mit der Sonneneinstrahlung, die sich auf ihren Rücken einbrannte oder grell in das Sichtfeld schob. Genau das passende Umfeld für Klara Beyer. Klara Bleyer, die mit Jahrgang 2004 noch jugendliche Schwimmerin von den FS Bochum nutzte ihre Chance. Mit 74,6 Punkten war der Abstand zu Marlene Bojer, aus München zwar sehr groß, aber ihre Kür war technisch hochwertig und gut vorgetragen. Die Silbermedaille war der verdiente Lohn und im nächsten Jahr wird sie sicherlich auch in der Technischen Kür ein Wörtchen mitreden.

Die Technischen Elemente haben seit einigen Jahren die Pflichtfiguren in der offenen Klasse abgelöst. International ist dieser Wechsel auch schon in der Jugend vollzogen und wird in Zukunft auch im DSV umgesetzt. In der Technischen Kür der Gruppen gewann der FS Bochum klar vor dem Team vom SC Wedding Berlin. Als jüngstes Team dieser Meisterschaften, die Hälfte kam noch aus dem Jugendbereich, zeigten sie, wohin die Entwicklung geht. Die vorgeschriebenen Elemente präsentierten sie schon in auf einem anspruchsvollen Level und besonders punkteten sie in der Ausführung über die gesamte Kür.

Wenn die Bochumer schon in der Technischen Kür im Künstlerischen Eindruck aufgefallen waren, so toppten sie das in der Freien Kür noch einmal. Passend zu ihrem Schwimmoutfit mit dem Konterfei eines Harlekins starteten sie ihre Kür mit einem lockeren Sprung in das Wasser. Trotz der frischen Art war die Kür technisch hochwertig und ausgereift. Das Potpourri mit kreativen Übergängen ging weiter, extrem schnell und passend zur Musik. Und schon gab es eine weitere Silbermedaille.

Das Medaillenset komplettierte Katharina Groh von den WF Delphin Eschweiler. Mit ihrer Technischen Kür sicherte sie sich die Bronzemedaille in diesem Solowettbewerb. Der Vorsprung vor den Nächstplatzierten war mit fast zwei Punkten klar und deutlich. Die Aktiven des SVNRW haben die Zeichen der Zeit erkannt und in den Technischen Küren klare Akzente gesetzt. Die daraus resultierende technische Qualität ist natürlich auch in den Freien Küren spürbar.

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