Lehrgang Synchronschwimmen in Moskau

von: Klara Bleyer, 03.02.2020, Kategorie: Synchronschwimmen, Schwimmverband NRW, Schwimmjugend

Vom 06.01.2020 bis zum 17.01.2020 nahm der NRW-Duettkader Synchronschwimmen mit Johanna Bleyer, Klara Bleyer, Susana Rovner, Romia Martin und Trainerin Stella Mukhamedova an einem Lehrgang in Moskau teil. Klara berichtet von diesem Lehrgang folgendes:

Wir trainierten für 10 Tage am „Olympischen Zentrum Anastasia Davidova“ in Moskau mit Daria Alexandrova, Trainerin des aktuellen führenden russischen Jugendduettes.

Uns wurde vor Ort schnell verständlich, warum die Russen auf solch hohem Niveau schwimmen können: Die Schule besitzt einen Kraftraum, einen Akrobatikraum, zwei Choreografieräume, einen Ballettsaal und zwei Schwimmhallen - nur alleine für das Synchronschwimmen. Dies sind natürlich optimale Bedingungen, welche wir uns nur erträumen können. Außerdem gehen die Synchronschwimmerinnen in diesem Zentrum nicht zur Schule, sondern betreiben „online School“, was in Deutschland undenkbar ist. Somit haben sie viel Zeit sich ausschließlich auf das Training zu konzentrieren.

Zusammen mit den Synchronschwimmern von dieser Schule trainierten wir bis zu 12 Stunden am Tag, was sehr anstrengend war und uns viel abverlangte. Aber wir hatten immer im Hinterkopf, dass wir so mehr erreichen und uns mehr entwickeln können. Der Aufenthalt sollte natürlich auch optimal genutzt werden.

Der Tag begann mit Ballett, welches auf hohem Niveau gemacht wurde und wo wir leider nicht ganz mithalten konnten. Danach ging es entweder ans Krafttraining mit Daria oder es direkt ins Wasser.

Im Wasser schwammen wir dann zuerst nach Darias Anweisungen ein. Die restliche Zeit wurde zum Techniktraining genutzt. Besonders wurden dabei die technischen Elemente vom Duett beachtet. Die Trainerin Daria veränderte auch noch die Choreografie unseres Duettes etwas, damit wir unser Bestes auf den Wettkämpfen zeigen können. Natürlich konnten wir von Daria viel Neues lernen, was uns bei der Vorbereitung der kommenden Wettkämpfe sehr helfen wird. Nach so einem anstrengenden Tag fielen wir dann abends nur noch „tot“ ins Bett, bis der nächste Tag begann.

Wir hatten natürlich auch Zeit die Stadt Moskau etwas zu erkunden. Am 07.01.2020 war „russisches Weihnachten“ und deswegen konnten wir uns am Abend die Innenstadt mit den schönen Beleuchtungen nicht entgehen lassen. Außerdem hatten wir an unserem freien Sonntag Zeit das „Kosmonauten -  Museum“ anzuschauen, aber auch eine paar Souvenirs für Freunde und Familie zu kaufen…

Am Ende möchten wir uns nochmal ganz herzlich beim SV NRW bedanken, dass sie uns diese Reise ermöglicht haben und natürlich auch ein Dank an unsere Trainerin Stella, die immer für uns da ist!

Context Column