Surfen lernen an der französischen Atlantikküste

von: Ulrike Volkenandt, 01.08.2019, Kategorie: Schwimmjugend, Schwimmverband NRW, Breitensport

Das war die Ferienfreizeit der Schwimmjugend NRW.

32 Jugendliche aus 18 Schwimmvereinen nahmen vom 19. – 28. Juli 2019 an der Ferienfreizeit der Schwimmjugend NRW teil. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen aus insgesamt fünf Schwimmbezirken und lernten in Kooperation mit Pure Surfcamps an der französischen Atlantikküste in St. Girons Plage das Wellenreiten.

Pünktlich um 13:30 Uhr startete der Bus aus Münster in Richtung Frankreich. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Essen, wo die zweite Hälfte der Teilnehmer zustieg, war die Gruppe vollzählig. Bereits während der Pausen auf der Hinfahrt wurden erste Kennenlernspiele gespielt, sodass die Jugendlichen schnell zueinander fanden. Nach der Ankunft am nächsten Morgen im Camp wurden von der Leiterin der Ferienfreizeit, Ulrike Volkenandt, weitere Spiele angeleitet, während die beiden Betreuer, Jana Kallwitz und Fabian Jöbkes, schnell etwas für den Mittagssnack organisierten. Danach ging es zum ersten Mal an den Strand, wo die Jugendlichen ein paar französische Wörter lernten und dann schnell in die Wellen sprangen.

Nach der Verteilung der Zelte gab es Abendbrot, bevor sich das Team von Pure Surfcamps vorstellte und jeder seinen Wetsuit erhielt. Die ersten Fleißigen ließen es sich nicht nehmen, am Sonntagmorgen gemeinsam Frühsport zu machen. Im Anschluss an die erste theoretische Surfeinheit hatte die Gruppe am Strand gemeinsam Spaß beim Improvisationstheater. Nach dem ersten praktischen Surfunterricht am Sonntagnachmittag stand noch eine kurze Einheit zu den Themen Respekt und Demokratie auf dem Programm. Der Montag startete mit den Spielen „Ameisenhaufen“ von Jana, sowie „Stratego“ von Fabian. Nachmittags fand die zweite Surfstunde statt, bevor es nach dem Abendbrot noch einmal eine theoretische Einheit zum Surfen gab. Der Dienstag begann bereits um 09:00 Uhr mit dem Surfunterricht, weil am Nachmittag der Ausflug nach Spanien geplant war. In San Sebastian hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erst Zeit, die kleinen Gassen und die Tapasbars zu erkunden, um anschließend gemeinsam den Sonnenuntergang zu genießen.

Nach einer kleinen Einheit zum Thema Prävention sexualisierter Gewalt hatten die Jugendlichen am Mittwoch in ihrer freien Zeit die Möglichkeit, das Bergfest zu organisieren, welches pünktlich nach dem Surfunterricht und dem Abendessen um 21:00 Uhr startete. Da Kaja und Julia durch das Programm führten hieß das Bergfest kurzerhand „Die KaJu-Show“. Nachdem alle mit alkoholfreien Cocktails versorgt wurden, wurde sich über die typischen Klischees von Schwimmern lustig gemacht. Anschließend kam beim Ninja-Spiel ein bisschen Bewegung in die KaJu-Show, bevor es beim Quiz darum ging, das die Siegermannschaft am nächsten Morgen nicht abwaschen muss. Beim anschließenden Spiel „Schlag den Betreuer“, das an Schlag den Raab angelehnt war, gewannen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haushoch gegen Jana, Fabian und Ulrike. Zum Schluss verfassten alle gemeinsam ein Gedicht über die bisherige Zeit im Camp.

 

Die freiwillige Yoga-Einheit am Donnerstagmorgen war gut besucht. Da an dem Tag kein Surfunterricht stattfand, lieh sich die Gruppe gemeinsam zehn Surfboards aus, um unter der Aufsicht der drei Betreuer eigenständig zu üben. Am Nachmittag fand eine kleine Theorieeinheit zu den Themen Kultur und Werte statt. Abends wurden beim Fotoshooting am Strand alle Teilnehmer ins rechte Licht gerückt. Leider spielte ab Donnerstagabend das Wetter nicht mehr so richtig mit, sodass das gemeinsame Lagerfeuer leider ausfallen musste. Bei einer Regenpause am Freitagvormittag ging es beim Beachvolleyballturnier um den großen Preis von St. Girons Plage. Der Surfunterricht fiel am Freitag wetterbedingt aus, aber nach der Abgabe der Wetsuits hatten alle viel Spaß bei der gemeinsamen Slideshow, wo die Bilder der Woche gezeigt wurden.

Nachdem am Samstagmorgen alle Zelte geräumt und saubergemacht werden mussten, lösten die Jugendlichen beim Spiel „Code-Knacker“ gemeinsam den Zahlencode. Anschließend wurden einige Projekte der Schwimmjugend NRW sowie der Sportjugend NRW vorgestellt. Am Nachmittag wurden alle auf ein Eis auf der Promenade eingeladen bevor der Bus gegen 18:30 Uhr aus St. Girons Plage wieder zurück Richtung Deutschland rollte. Auch die Rückfahrt verlief ohne Probleme, sodass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits am Sonntagvormittag wieder in Essen und Münster von ihren Eltern abgeholt werden konnten.

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