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Unser Jubiläum

Was macht den zwanzigjährigen Dauererfolg einer solchen Großveranstaltung aus? Zunächst einmal der Misserfolg unserer „traditionellen“ Jugendvollversammlungen (JVV) davor. Immer weniger Delegierte kamen zu der von ihnen als langweilig und formal empfundenen JVV; Aufwand und Ertrag standen für sie in keinem vernünftigen Verhältnis, selbst als wir auch damals schon für ein Rahmenprogramm sorgten. Jedes Mal die (begründete) Angst, nicht die in der Jugendordnung festgelegte Mindestprozentzahl von 25 % für eine Beschlussfähigkeit zu erreichen.

Also entwickelte Jugendbildungsreferent Bernd Koch zwei Ideen:

  • die JVV mit einer Lehrtagung verbinden und ein komplettes Wochenende randvoll mit Angeboten und Aktionen stopfen, in einer TOP-Umgebung (die Sportschule in Hachen), so dass sich ein Kommen auf jeden Fall lohnt
  • die Jugendordnung so verändern, dass einerseits die JVV immer beschlussfähig ist, nicht erst bei 25 % und andererseits Stimmübertragung unzulässig ist. Somit haben alle Delegierten (und das war dann gleichzeitig ein Großteil der Lehrtagungsteilnehmer) echte Chancen zur Mitbestimmung, statt einigen „Stimmenmillionären“ hilflos unterlegen zu sein.

Milan Sladek

Diese Rahmenbedingungen griffen von Anfang an, jedoch hätte das alles nichts gebracht ohne entsprechend gute AG-Themen, eine relativ perfekte Organisation, z. T. atemberaubende Show-Acts wie von Pantomime-Weltstar Milan Sladek (siehe unsere Ankündigung) aber auch Eigenproduktionen der Teilnehmer/innen, bei denen z. B. ein gewisser Benedikt T. in einem Bus nach einem Mädchen Ausschau hielt ...

Und damit sind schon einige „Stellschrauben“ angesprochen: Tolle Referenten, ein überaus engagiertes Orga- und Helferteam, bei dem einfach mal Ulrich Karl herausgehoben werden soll, der sich jedes Mal außerordentlich einsetzt, gute Zusammenarbeit mit den Bezirksjugendwart(inn)en, super Künstler und vor allem sehr begeisterungsfähige und mitmachfreudige Teilnehmer/innen.

Jugendtag 1998
Jugendtag 1998
Jugendtag 2000
Jugendtag 2000

Kein Jugendtag verlief wie ein vorheriger. Immer wieder wurde umgestellt, optimiert, Neuerungen eingebaut. Irgendwann kam ein AG-Verteilungssystem vor Ort hinzu, das so kompliziert war, dass nur sein Entwickler Bernd es verstand, doch es funktionierte; irgendwann die bis heute gültige Optimierung in Form der vorherigen Zuteilung, bei der meistens 99 % aller Wünsche der ersten oder zweiten Priorität erfüllt werden. Mittlerweile schon Normalität: Die Anmeldemöglichkeit per Internet. Und so könnte man noch vieles erwähnen. 

Jugendtag 2002
Jugendtag 2002
Jugendtag 2004
Jugendtag 2004

Der Erfolg ist wahrlich kein Zufall, es steckt ungemein viel Arbeit und Zeitaufwand dahinter, doch die wichtigsten Faktoren sind wahrscheinlich die Sportschule, das über viele Jahre eingespielte Orgateam mit vielen erfahrenen Helfern, die kompetenten Referenten und die wirklich klasse Teilnehmer/innen, von denen manche noch keinen einzigen der Jugendtage ausgelassen haben.

Jugendtag 2006
Jugendtag 2006
Jugendtag 2008
Jugendtag 2008
Jugendtag 2010
Jugendtag 2010



Bernd Koch


Context Column