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Begrüßung und Bewegungsstationen

Begrüßung

Das Jugendtagswochenende 2012 wurde in der Sporthalle mit einer kurzen Begrüßung durch die Vorsitzende der Schwimmjugend, Elke Struwe, eröffnet.

Sie gab nicht nur allgemeine organisatorische Hinweise, sondern verwies auch auf das 20jährige Jubiläum dieses Jugendtagwochenendes. Zudem dankte sie allen Teilnehmern für die Spendenpakete für das Friedensdorf in Oberhausen.

Elke stellte zudem das Thema Inklusion in den Mittelpunkt, über welches die Schwimmjugend nicht nur reden, sondern es auch erlebbar machen möchte. In diesem Zusammenhang begrüßte sie eine Gruppe von zwölf geistig Behinderten, die als Teilnehmer das ganze Wochenende über mitwirken würden.

Nachdem sie alle zum Mitmachen an den Bewegungsstationen animiert hatte, wünschte sie den Teilnehmern viele neue Ideen und Inspirationen, welche diese in den AGs und Workshops erfahren sollten.

Foto: J. Weckelmann

Bewegungsstationen

Ziel bei den Bewegungsstationen ist es, Ideen zu zeigen, die man auch mehr oder minder problemlos bei Vereinsfesten, Ferienmaßnahmen etc. mit den Kindern durchführen kann. Jede/r Teilnehmer/in konnte drei der sechs Bewegungsstationen ausprobieren.

Einige Beschreibungen der Bewegungsstationen wurden von den Referenten dokumentiert und können unter Downloads, eingesehen und runtergeladen werden. Bitte immer mal wieder prüfen, ob noch weitere Downloads im Laufe der Zeit hinzu gekommen sind.

1. Kick, Punch und more

Bei „Kick, Punch und more“ führten die Teilnehmer unter Anleitung des Trainers unterschiedliche Bewegungen aus verschiedenen Kampfsportarten zu einer flotten Musik durch.

Oft stellten sie dabei fest: Wenn man hinschaut, sieht das Zusammenspiel zwischen Arm- und Beinbewegungen so einfach aus. Beim Mitmachen wurden allerdings die individuellen koordinativen Voraussetzungen oft auf die Probe gestellt. Jedoch klappte es von Bewegung zu Bewegung immer besser.

Foto: J. Weckelmann

2. Tischtennisvarianten

Tischtennis kann nicht nur im Spiel eins-gegen-eins stattfinden. Man kann es sowohl zu zweit und in Wettkampfform, als auch in vielfältigen Spiel- und Übungsformen erleben.

Und genau das taten die Teilnehmer. Sie spielten sich den Ball nicht nur zu, sondern probierten auch unterschiedliche neue Variationen des Spielens aus. Der gesellige Charakter und der Spaß an dieser Sportart blieben dabei nicht auf der Strecke.

Foto: J. Weckelmann

3. Pilates

„In der Ruhe liegt die Kraft“ – ruhig ging hier zu, jedoch nur aus einem Grund: die Teilnehmer kamen sehr schnell ins Schwitzen. Sie mussten feststellen, dass Pilates nicht nur Entspannung bedeutet, sondern auch sehr anstrengend sein kann.

Ohne Geräte und nur mit dem eigenen Körpergewicht führten sie Bauch- und Rückenübungen durch und verspürten schon nach wenigen Stunden einen angenehmen Muskelkater, der ihnen verdeutlichte: ich habe dort ja doch noch Muskeln, die zwar eingeschlafen aber trotz allem noch vorhanden sind. Ich muss sie nur mal wieder einsetzen.

Foto: J. Weckelmann

4. Stretch

Zu Beginn wurden die Teilnehmer aufgefordert, sich auf die Gymnastikmatten zu legen und zu entspannen. Dann ging es los mit Dehnübungen für die Beinmuskulatur.

Ob Mann oder Frau, ob jung oder älter: Alle konnten feststellen, dass man für ein gelungenes und abwechslungsreiches Dehnprogramm mit oder ohne Hilfsmitteln die Beweglichkeit schnell verbessern kann.

Und so gingen die meisten trotz dieser kurzen 20minütigen Einheit entspannter zu der nächsten Station. Sie konnten den Abend, subjektiv gesehen, irgendwie lockerer ausklingen lassen.

Foto: J. Weckelmann

5. Minigolf

Minigolf in der Halle? fragten sich die meisten. Bald stellten sie fest, dass man mit den normierten Kleingeräten einer Sporthalle bzw. den „Löchern“ im Hallenboden schnell und vielfältig einige „Bahnen“ aufbauen kann und versuchen muss, den Ball mit oder auch ohne Hindernisse einzulochen.

Mal war das Loch direkt vor einem, mal musste man den Weg zum Ziel erst noch erforschen. Am Ende zwirbelte der Ball in den meisten Fällen dann doch ins Loch und der Spaßfaktor war wenigstens genauso hoch wie beim Minigolfen auf der Minigolfbahn.

6. Bounceball

Bei dieser schnellen Mannschaftssportart, mit einem kleinen Regelwerk, ging es von Anfang an heiß zu. Beide Mannschaften kamen rasant ins Schwitzen und spielten sehr fair, jedoch mit dem nötigen Kampfgeist und hohem Elan den Ball ins gegnerische Tor.

Aufgrund des schnellen Passspiels musste man als Zuschauer sehr aufmerksam sein, um den Spielzügen der beiden Mannschaften folgen zu können.


Bernd Koch
 und Bozena Begic

Context Column