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Die AGs

Insgesamt neun AGs waren im Angebot, zwei davon konnte jede/r Teilnehmer/in besuchen. Zu einer Reihe von AGs wird es unter der Schaltfläche Downloads geben. Bitte immer mal wieder prüfen, ob noch weitere Downloads im Laufe der Zeit hinzu gekommen sind.

1. Ringen und Raufen an Land / 2. Ringen und Raufen im Wasser

Natürlich stand bei diesen beiden AGs nicht das Ringen und schon gar nicht das Raufen im Vordergrund, sondern es sollte gezeigt werden, wie man mit dieser Methode insbesondere Jugendlichen Konfliktlösungsmöglichkeiten offerieren kann, bei denen sie sich einerseits selbst besser kennen lernen und sich insbesondere auf das Verhalten der anderen einstellen müssen.

Gewaltprävention verbunden mit Achtsamkeit aber auch das Stärken von Selbstbewusstsein sind wichtige Ziele. Die spielerische Art und die Freude an der Bewegung sind dabei kind- und jugendgerechter als theoretische Ausführungen (die aber dennoch begleitend und ergänzend hinzu kommen sollten).

Leider liegen bisher nur Fotos von Ringen und Raufen an Land vor. Ggf. liefern wir noch Fotos nach.

Foto: J. Weckelmann

3. Konflikte

Wer wollte, konnte neben den beiden o. g. eher praxisorientierten Methoden in dieser AG auch noch den theoretischen Hintergrund von Konflikten und Konfliktlösungsmöglichkeiten ausloten.

Das müssen nicht immer nur Konflikte mit und zwischen Jugendlichen sein, das betrifft auch die Erwachsenen untereinander - in dieser AG natürlich mit dem Fokus auf Vereinsarbeit.

4. Basteln

Es ist immer wieder erstaunlich, wie sich so mancher Mann oder männliche Jugendliche zunächst mal in die AG „verirrt“ und dann mit Feuereifer bei der Sache ist. Basteln ist also keineswegs nur etwas für Kinder und bestenfalls Frauen - es spricht ebenso männliche Jugendliche und Männer an. Ganz nebenbei werden hier also auch Geschlechterrollen aufgeweicht.

Im Fokus stand die Erstellung von Schlüsselanhängern, Handytaschen, Mobiles, Lichterhäusern und die Gestaltung von Postkarten.

Eigentlich hatten wir erwartet, dass gerade das Basteln die TOP-Aktivität unserer behinderten Teilnehmer/innen sein würde (und in der Tat gab es einige Interessent(inn)en), doch war es bemerkenswert, dass die Behinderten auch mehrere andere AGs besucht haben - eine schöne Bestätigung des Inklusionsgedankens. 

Foto: J. Weckelmann

5. Parcour

Dieses Thema wurde von uns erstmalig angeboten und - salopp gesagt - dabei geht es „über Tisch und Bänke“.

Foto: J. Weckelmann

Das Üben der eigenen Koordination ist ein wichtiger Punkt, man kann diese Sportart sowohl draußen als auch in Sporthallen betreiben und manchmal muss man sich ganz einfach etwas zutrauen und eigene Ängste überwinden. Also durchaus etwas, mit dem man insbesondere Kinder und Jugendliche begeistern kann - eine angemessene Einweisung vorausgesetzt.

Wie auch auf den Fotos ersichtlich, kann Parcour von Kindern wie auch Erwachsenen, von sportlichen und weniger sportlichen Menschen ausgeübt werden. Es gibt keine absoluten Limits, sondern jede/r geht nur ans eigene Limit.

Foto: J. Weckelmann
Foto: J. Weckelmann

6. Geocaching

Einige unserer Teilnehmer/innen sagten hinterher: „Das ist ja eigentlich eine Schnitzeljagd - nur halt mit technischen Geräten. Aber es hat unheimlich Spaß gemacht.

Genau!! Generationen von Kindern und Jugendlichen hatten ihren Spaß mit der konventionellen Schnitzeljagd - warum nicht solch ein „Erfolgsmodell“ mit der modernen Technik verbinden und dann aber auch zu z. T. anderen Ergebnissen kommen?

Nach einer gründlichen theoretischen Einführung ging es in die Praxis. Leider haben sich aber die geschossenen Fotos irgendwie im Gelände verirrt und sind noch nicht wieder aufgetaucht. Daher haben wir von dieser AG bisher nur ein einziges Foto; vielleicht können wir ja noch nachliefern.

7. Zumba

Fast jedes Jahr erleben wir irgendeine neue Tanzform, die in Mode ist. Zurzeit steht bei vielen Menschen das Kennenlernen von Zumba ganz oben auf der Wunschliste und so gehörte diese AG auch zu den meistgewünschten.

Foto: J. Weckelmann
Foto: J. Weckelmann

Die beiden Referentinnen verkörperten aber schon rein optisch, was in Zumba steckt: Jede Menge Energie, Musik, Rhythmus, tänzerische Elemente aber auch Ausdauertraining. Gefroren hat bei dieser AG mit Sicherheit niemand.

8. Fit im Wasser für Kinder ...

... und Erwachsene. „Kacheln zählen“ und ein mehr oder minder langweiliges Schwimmtraining ist sicherlich im Hinblick auf Schwimmwettkämpfe notwendig, jedoch sind die Möglichkeiten, sich im Wasser zu bewegen und dabei ausgesprochen Freude zu haben, vielfältig und sollten auch beim „konventionellen“ Schwimmtraining ab und zu eingestreut werden.

Foto: J. Weckelmann

Das lockert nicht nur das Training auf; die Referentin demonstrierte, dass dieser „Spaß“ durchaus leistungsorientiert sein und das Wasser zum Kochen bringen kann. Die Teilnehmer/innen haben jedenfalls - trotz allen Vergnügens - nicht über Unterforderung geklagt.

Foto: J. Weckelmann
Foto: J. Weckelmann

9. Trampolin

Diese AG ist auf unseren Jugendtagen ein „Dauerbrenner“. Immer voll belegt, geht es hier aber nicht darum, einen dreifachen Salto zu erlernen.

Allerdings Bewegung,  Bewegungskoordination und Körperwahrnehmung, z. T. im Verbund mit anderen Teilnehmern, steht ganz klar im Vordergrund und machte nicht nur Kindern und Erwachsenen, sondern auch unseren Behinderten großen Spaß.

Foto: J. Weckelmann

Fachkundig angeleitet, ist dies wirklich ein Angebot, das Kleine und Große, Geübte und Ungeübte gleichermaßen wahrnehmen können, wo sich sehr schnell Erfolge einstellen und man ganz differenziert Steigerungen des Schwierigkeitsgrades vornehmen kann.

Foto: J. Weckelmann
Foto: J. Weckelmann


Bernd Koch

Context Column