Neuer Gegner für Wladimir Klitschko (Update)

von: © 2005 sid new media, 22.03.2005, Kategorie: Sport-News

Wenn Wladimir Klitschko am 23. April in Dortmund seine Boxhandschuhe schnürt, trifft er nicht auf Sergej Liachowitsch. Der Weißrusse sagte kurzfristig ab und wird nun vom gefährlichen Kubaner Eliseo Castillo ersetzt.

Wladimir Klitschko kämpft in der Westfalenhalle

Wladimir Klitschko kämpft in der Westfalenhalle

Am 23. April wird Wladimir Klitschko in der Dortmunder Westfalenhalle wieder in den Box-Ring steigen. Dabei wird der Ex-Weltmeister voraussichtlich auf den Kubaner Eliseo Castillo treffen.

Der ursprünglich als Gegner verpflichtete Weißrusse Sergej Liachowitsch sagte wegen angeblicher Probleme mit seinem Ausreisevisum am Dienstag vorläufig ab. Klitschkos Manager Bernd Bönte bezeichnete die Begründung auf einer Pressekonferenz in Castrop-Rauxel als "fadenscheinige Ausrede". Liachowitsch habe "Angst vor der eigenen Courage" bekommen.

Walujew geht kein Risiko ein

Auch den mit Spannung erwarteten Quervergleich zwischen Klitschko und dem russischen Riesen Nikolai Walujew wird es in Dortmund nicht geben. Der 31-Jährige laboriert an einer Rückenverletzung und will im Hinblick auf eine mögliche Nominierung für einen WM-Kampf kein Risiko eingehen.

"Die Absage von Liachowitsch kam sehr überraschend für mich. Aber es ist noch genug Zeit, um sich umzustellen. Ich habe gelernt, mit solchen Situationen umzugehen", sagte der jüngere der beiden Klitschko-Brüder, der erstmals seit Dezember 2003 wieder in Deutschland antritt und sich auf Mallorca vorbereitet. Seine Niederlagen gegen Lamon Brewster (April 2004) und Corrie Sanders (März 2003) will Klitschko, der am kommenden Freitag 29 Jahre alt wird, hinter sich gelassen haben: "Wäre es anders, sollte ich nicht mehr in den Ring steigen."

Castillo noch ungeschlagen

Sein potenzieller Gegner Castillo ist 29 Jahre alt und in 18 Profikämpfen unbesiegt. In seinem letzten Fight im Juni 2004 hatte der in Miami lebende Kubaner Ex-Champion Michael Moorer (USA) bezwungen. "Ich schaue dem Kampf sehr positiv entgegen, unabhängig davon, gegen wen ich kämpfe. Beide Gegner bringen mich meinem Ziel, wieder einen WM-Kampf zu bestreiten, auf jeden Fall näher", meinte Klitschko.

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