Keine Negativtestpflicht im Hallenbad bei Vereinsport

von: Frank Rabe, 02.07.2021, Kategorie: Schwimmverband NRW

In den letzten Wochen gab es aufgrund der nicht eindeutigen Formulierung der CoronaSchVO immer wieder Situationen, in denen die Verordnung so ausgelegt wurde, dass eine grundsätzliche Negativtestpflicht in Hallenbädern bestünde, selbst bei einer für das Land geltenden Inzidenzstufe 1.

Unsere Position zu den nach unserer Ansicht eindeutig diese Testpflicht nicht vorgebenden Regeln der CoronaSchVO haben wir auf der Homepage veröffentlicht und das Gesundheitsministerium auf die nach unserer Ansicht unklare Formulierung hingewiesen.

Nunmehr ist diese Argumentation nicht mehr nötig. In der ab dem 03.07.2021 geltenden CoronaSchVO wird die Negativtestpflicht in Kreisen und kreisfreien Städten in der Inzidenzstufe 1 während der Zeiten, in denen das Hallenbad ausschließlich für den Vereinssport genutzt wird (§ 15 Abs. 4 Nr. 1a der CoronaSchVO) nicht mehr gefordert. Dies allerdings unter der für den Schwimmbetrieb geltenden Voraussetzung, dass die Anzahl gleichzeitig anwesender Sportler eine Person pro sieben Quadratmeter der für sie geöffneten Fläche nicht übersteigen darf (§ 15 Abs. 3 Nr. 1 der CoronaSchVO). Dies bedeutet bei einem 50m- Becken 14 Personen je Bahn.

Erst bei einem über die ausschließliche Vereinssportnutzung hinaus gehenden (öffentlichen) Schwimmbadbetrieb bedarf es eines Negativtestnachweises.

Mit dieser Regelung, die unabhängig von der Inzidenzstufe des Landes ist, wird die CoronaSchVO in einem für unsere Vereine wichtigen Punkt klarer.

 

 

 

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