Frank Lamodke wird Bundesstützpunktleiter in Essen

von: Marc Sandmann, 01.09.2020, Kategorie: Schwimmverband NRW, Schwimmen, Synchronschwimmen, Wasserball, Wasserspringen

Gemeinsam mit der Landesregierung NRW und dem Landessportbund NRW haben der Deutsche Schwimm-Verband und der Schwimmverband NRW die Weichen für den Bundesstützpunkt Schwimmen in Essen gestellt. Nach intensiver Beratung wurde gemeinsam entschieden Frank Lamodke die Nachfolge von Bernhard Gemlau als Bundesstützpunktleiter in Essen anzuvertrauen.

Schon über zwei Jahrzehnte wirkt der 48-jährige Dortmunder in ganz Deutschland im Schwimmsport mit. Als Trainer begleitete er Athleten wie Thomas Rupprath, Lars Conrad und Stephan Kunzelmann und führte sie zu internationalen Erfolgen. Von 2013 bis 2017 übernahm er die Stelle als Bundestrainer Diagnostik und Wissenschaft im Deutschen Schwimm-Verband, bevor er dann 2018 als Landesreferent Leistungssport zum Schwimmverband NRW wechselte.

„Frank ist hervorragend in seinem Bereich und hat bereits viel im Schwimmverband NRW bewirken können. Die Entscheidung, ihm nun diese zentrale Funktion zuzuweisen, haben wir uns natürlich reiflich überlegt. Im Endeffekt sind wir zu dem Schluss gekommen, dass Frank seine Arbeit so noch weiter ausbauen kann und der gesamte Schwimmsport – nicht nur in NRW – davon profitieren wird“, so Frank Rabe, Generalsekretär des Schwimmverbandes NRW.

„In den letzten Jahren habe ich in NRW ein engmaschiges Netzwerk zwischen den Vereinen und Stützpunkten aufbauen können. Mein Ziel ist es, dieses Netzwerk von der Vereins- bis zur Bundesebene weiter auszubauen, um eine zielführende Nachwuchsförderung zu etablieren“, beschreibt Lamodke seine Version.

Bisher war Frank Lamodke für alle vier Fachsparten des SV NRW verantwortlich. „Die Netzwerkpflege zu anderen Partnern, und das schließt die Fachsparten neben dem Schwimmen ebenso ein wie beispielsweise andere Landesschwimmverbände, ist elementar. Nachwuchsförderung kann nur gelingen, wenn alle zusammenarbeiten. Dementsprechend werde ich auch weiterhin mit und für die anderen Fachsparten arbeiten“, versichert der aktuelle Landesreferent Leistungssport des Schwimmverbandes NRW.

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