DTTB-Herren gegen Schweden oder Russland (Update)

von: © 2005 sid new media, 29.03.2005, Kategorie: Sport-News

Die Herren des Deutschen Tischtennis Bundes (DTTB) spielen bei der EM in Aarhus um den fünften Platz gegen Schweden oder Russland. Auch die DTTB-Damen scheiterten vorzeitig aus dem Titelrennen aus.

Boll und Co. spielen um Platz fünf

Boll und Co. spielen um Platz fünf

Nach dem gestrigen Viertelfinal-Aus gegen Rumänien (1:3) warten die deutschen Tischtennis-Herren bei der EM in Aarhus nun auf den Gegner für das Spiel um Platz fünf. Nachdem das Team um den Weltranglistenvierten Timo Boll (Gönnern) das Auftaktspiel der Platzierungsrunde gegen Belgien 3:0 gewonnen hat, steht nun Schweden oder Russland auf dem Programm des WM-Zweiten von 2004.

Zoltan Fejer-Konnerth (Grenzau) und Boll brachten die Auswahl des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) gegen die Belgier, bei denen Spitzenspieler Jean-Michel Saive pausierte, schnell 2:0 in Führung. Den Siegpunkt holte der EM-Zweite Torben Wosik (Frickenhausen).

Damen enttäuschen

Die ebenfalls in der Runde der besten Acht gescheiterten Damen des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) dagegen hatten nach einem 1: 3 gegen Österreich maximal noch die Aussicht, im ersten Teil des "Länderkampfes" mit den Russen den siebten Platz der EM 2003 in Courmayeur zu bestätigen.

"Nach den Spielen am Montag herrschte zunächst überall bei uns große Enttäuschung. Aber wir wollten natürlich versuchen, das noch verbliebene Optimum rauszuholen, was auch eine Charakterfrage ist", sagte Cheftrainer Dirk Schimmelpfennig.

Sehnsüchtig wanderten die Blicke der DTTB-Aktiven im Atletion auch immer wieder zu den Halbfinals in den Nachbar-Boxen, wo sich Deutschlands Viertelfinal-Bezwinger Rumänien durch ein 3:0 gegen Slowenien für das Endspiel am Dienstagabend gegen Kroatien qualifizieren konnte, die Titelverteidiger Italien mit 3:0 aus dem Wettbewerb warfen.

Ruhe und Übersicht fehlen

Im Match der DTTB-Damen, bei denen Bundestrainer Tobias Beck auf Elke Wosik (Busenbach) verzichtete, traten die Schwächen des Teams wie schon gegen Rumänien zu Tage. Während der Einstand von Irene Ivancan (Schwarza) im Nationalteam beinahe erwartungsgemäß nicht von Erfolg gekrönt war, vergab Hoffnungsträgerin Kristin Silbereisen (Homberg) gegen die Weltranglistenzehnte Liu Jia eine große Siegchance. "Da fehlte ihr wie gegen Rumänien Ruhe und Übersicht. Das zeigt aber, dass der von uns eingeleitete Umbruch noch Zeit braucht", meinte Beck.

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