Doppelter Titelgewinn der SG Essen

von: Peter Kuhne, 06.02.2013, Kategorie: Schwimmen

Bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften war die Konkurrenz chancenlos

In die Gruppe der Kampfrichter hatte sich Britta Steffen (Bildmitte, etwas versteckt) gemischt.

Präsentierten stolz ihre Goldmedaillen. Die Damen der SG Essen.

Auch die Essener Männer hielten ihre Medaillen in die Kamera.

Die Deutschen Mannschaftsmeister 2013 bei Frauen und Männern, die SG Essen. Ganz links im Bild Trainer Mitja Zastrow, ganz rechts Trainerin Nicole Endruschat.

Trotz Abstieg in Liga zwei zeigten die Frauen und Männer der SG Bayer Wuppertal/Uerdingen/Dormagen keine Spur von schlechter Laune.

Die Schiedsrichter des DMS-Enkampfes kamen aus dem SV NRW. Links Heiner Hebbelmann, rechts Raimund Schönrock

Was sich schon nach dem Vorkampf der 1. Bundesliga bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften ankündigte, bewahrheitete sich beim Endkampf am vergangenen Wochenende im Dortmunder Südbad. Die SG Essen wurde sowohl bei den Männern, als auch bei den Frauen ihrer Favoritenrolle gerecht und sicherte sich mit beiden Mannschaften den Meistertitel. Für die Essener Frauen war es die fünfte Deutsche Meisterschaft in Folge. Die Männer eroberten sich den Titel zurück, den sie im letzten Jahr ganz knapp verpasst hatte. Dass beide Teams der SG Essen am Ende der Titelkämpfe die Nase vorne hatten, war nach den Ergebnissen des Vorkampfes keine Überraschung mehr. Die Männer gingen mit einem Vorsprung von 1681 Punkten auf den SV Würzburg in die Meisterrunde. Etwas knapper sah es zwar bei den Frauen aus, aber das Punktepolster von 553 Zählern auf den härtesten Verfolger SV Halle erwies sich auch hier als ausreichend. Beim Endkampf wuchs der Vorsprung der Essener Damen sogar noch auf 827 Punkte an. Dieses Ergebnis kam vor allem durch eine geschlossene Mannschaftsleistung zu Stande. Da nützte es den Hallenserinnen auch nichts, dass sie in ihren Reihen so starke Einzelkönnerinnen wie Britta Steffen, Daniela Schreiber und Theresa Michalak hatten. Ausgeglichen präsentierten sich auch die Männer der SG Essen, die ihr Pensum konzentriert abspulten. Der Vorsprung auf den Zweiten SG Neukölln Berlin war kurz nach der Hälfte des Programms bereits so groß, dass die Essener es sich erlauben konnten personell zu experimentieren. Mit den Double bereiteten die Schwimmerinnen und Schwimmer der SG Essen ihrem Trainer Henning Lambertz ein schönes Abschiedsgeschenk. Der Erfolgscoach tritt bekanntlich in Kürze seinen Dienst als Bundestrainer des DSV an. Am doppelten Erfolg der Essener Startgemeinschaft, zu dem wir herzlich gratulieren, waren folgende Athleten beteiligt:

Frauen - 48.425 Punkte
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Dorothea Brandt
Caroline Ruhnau
Isabel Härle
Melanie Tombers
Michelle Lambert
Paulina Schmiedel
Kathrin Demler
Lisa Höpink

Männer – 46.733 Punkte
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Hendrik Feldwehr
Christian vom Lehn
Marius Kusch
Ensar Hajder
Jan Konopka
Erik Steinhagen
Jan-David Schepers
Steffen Hillmer
Thomas Rueter
Metin Aydin

 

Maßgeblichen Anteil am Erfolg der beiden Essener Mannschaften hatten auch die neben Henning Lambertz weiteren Verantwortlichen am Beckenrand Nicole Endruschat, Kerstin Vogel und Mitja Zastrow. In der Meisterrunde der 1. Bundesliga schwammen auch die Damen der SG Dortmund. In eigener Halle verbesserten sich die Dortmunder Mädchen vom sechsten auf den fünften Platz. Ihr Konto wies nach dem Finale 44.177 Punkte aus. Aus der ersten Liga verabschieden mussten sich die Damen- und die Herrenmannschaften der SG Bayer Wuppertal/Uerdingen/Dormagen. Die vielen Abgänge der letzten Monate, gepaart mit weiteren krankheitsbedingten Ausfällen waren nicht zu kompensieren, so dass der Abstieg beider Teams letztendlich keine Überraschung darstellte. Da leider keine Mannschaft aus unserem Landesverband den Aufstieg in die 1. Bundesliga schaffte, ist der SV NRW im nächsten Jahr bei den Frauen nur noch mit der SG Essen und der SG Dortmund vertreten. Bei den Männern vertritt in der nächsten Saison nur noch die SG Essen die Farben des SV NRW. Ein großes Lob gebührt dem Ausrichter des Endkampfes, der SG Dortmund. Die zweitägige Veranstaltung mit Abstiegs- und Meisterrunde hatte das Mitarbeiterteam der SG Dortmund jederzeit im Griff. Reibungslos arbeitete auch das Kampfgericht, dass überwiegend mit Schiedsrichtern des SV NRW besetzt war.

Die Ergebnisse der unteren Ligen des SV NRW wurden an anderer Stelle unserer Homepage veröffentlich.

 

Peter Kuhne

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