Deutsche Tischtennis-Damen verpassen EM-Medaille (Update)

von: © 2005 sid new media, 28.03.2005, Kategorie: Sport-News

Die deutschen Tischtennis-Damen mussten bei der EM in Aarhus im Viertelfinale gegen Topfavorit Rumänien die Segel streichen und haben somit die ersehnte Medaille verpasst. Nun kämpft die DTTB-Auswahl nur um Platz fünf.

DTTB-Damen verpassen EM-Medaille

DTTB-Damen verpassen EM-Medaille

Die deutschen Tischtennis-Damen sind bei der Europameisterschaft in Aarhus im Viertelfinale gescheitert und haben somit keine Chance mehr auf das ersehnte Edelmetall. Die Mannschaft von Bundestrainer Tobias Beck verlor mit 1:3 gegen Topfavorit Rumänien bleibt damit nach Rang sieben vor zwei Jahren zum zweiten Mal in Folge bei den kontinentalen Titelkämpfen ohne Medaille.

In der Platzierungsrunde um die Positionen fünf bis acht trifft die Auswahl des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) am Dienstag (10.00) auf Österreich oder Slowenien.

Nur Elke Wosik punktet

Dem Damen-Team, in dem Rekordmeisterin Nicole Struse (Kroppach) wegen einer Virus-Infektion fehlte, gelang trotz guter Leistungen lediglich durch Elke Wosik (Busenbach) gegen Europameisterin Otilia Badescu (3:2) ein Punktgewinn. Gegen Rumäniens "Top 20" Mihaela Steff musste die frühere Doppel-Europameisterin anschließend jedoch trotz einer 2:0-Führung und eines Matchballes die entscheidende Niederlage quittieren, nachdem zuvor auch die EM-Fünfte Laura Stumper (Busenbach) gegen Steff (1:3) und EM-Debütantin Kristin Silbereisen (Homberg) gegen Adriana Zamfir (2:3) als Verliererinnen aus der Box gegangen waren.

"Wir hatten wirklich die Chance auf das Halbfinale. Mehr Möglichkeiten kann man nicht bekommen", meinte Ex-Doppeleuropameisterin Wosik nach der Niederlage. Bundestrainer Tobias Beck, der seine Planungen für die Platzierungsspiele noch offen ließ, trauerte denn auch dem verpassten Coup nach: "In der Aufstellung haben wir getroffen, und von der Leistung her kann ich der Mannschaft auch keinen Vorwurf machen. Vielleicht fehlte der Funke Erfahrung und Coolness, um zu gewinnen. Wir hatten eine realistische Chance, und am Ende lag es vielleicht an fünf Prozent."

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