131. Deutsche Meisterschaften vom 01. bis 04. August in Berlin

von: Peter Kuhne, 15.08.2019, Kategorie: Schwimmverband NRW, Schwimmen

SV NRW-Athleten gewannen 51 Medaillen

Luca Nik Armbruster, links und Damian Wierling (SG Essen) Wier, daneben bei der Siegerehrung über 50m Schmetterling. (Foto Carsten Loos)

Anna-Lena Kuhn (Swim-Team Hamm) mit ihrem Trainer Marcel Karow

Cedric Büssing (SG Dortmund) links gewann Bronze über 1500m Freistil. Neben ihm in der Mitte Florian Wellbrock. (Fotos Carstn Loos)

Cedric Büssing (SG Dortmund) auf der Verfolgung von Weltmeister Florian Wellbrock über 1500mFreistil. (Foto Carsten Loos)

Jessica Steiger siegte über 200m Brust. (Foto Carstn Loos)

Luca Nik Armbruster (SG Dortmund gewann Silber über 50m Schmetterling. (Foto Carsten Loos)

Berlin wurde in der ersten Augustwoche 2019 zur Deutschen Sporthauptstadt. In gleich zehn olympischen Sportarten (Bogenschießen, Boxen, Kanu, Leichtathletik, Moderner Fünfkampf, Schwimmen, Turnen, Bahnradsport, Triathlon, Trial) fanden an der Spree Deutsche Meisterschaften statt. Das in dieser Form erstmals an einem Ort ausgetragene Event stand unter dem Motto „Die Finals Berlin 2019“ und wurde von den Teilnehmern und Organisatoren als voller Erfolg bezeichnet.

Für viele Spitzenathleten begann damit bereits die heiße Phase auf die Olympischen Spiele 2020 in Tokio. Die deutsche Schwimmelite trug ihre Titelkämpfe in der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark an der Landsberger Allee im Osten der Hauptstadt aus. Gemeldet hatten 464 Aktive aus 146 Vereinen, die an vier Tagen in 43 Wettkämpfen 1212 Einzel- und 164 Staffelstarts absolvierten. Der Schwimmverband NRW war mit rund 140 Sportlern aus 36 Vereinen in die Hauptstadt gekommen. Neben der offenen Klasse werden in Berlin auch die Titel bei den Junioren (Jahrgänge 1999/2000 männlich und 2000/2001 weiblich) vergeben.

Die Erfolgsbilanz der NRW-Vereine weist den Gewinn von 51 Medaillen aus. Davon entfielen 31 (11 Gold, 12 Silber, 8 Bronze) auf die offene Klasse und 20 (3 Gold, 8 Silber, 9 Bronze) auf die Junioren. Erfolgreichster Verein war hierbei die SG Essen, die allein 25 Medaillen gewann. Die meisten davon, nämlich 23 wurden von den Essenern in der offenen Klasse geholt. Bei den Junioren gewann die SG Essen durch Fleming Redemann über 100m Schmetterling und Marc Brock  über 100m Rücken zwei Silbermedaillen. Jüngste Medaillengewinner in der offenen Klasse aus unserem Landesverband waren bei den Männern Cedric Büssing, der dem Jahrgang 2003 angehört, mit Bronze über 1500m Freistil und Luca Nik Armbruster (Jahrgang 2001), der über 50m Schmetterling Silber gewann. Bei den Frauen gewann die 2001 geborene Emilie Boll (Bayer Uerdingen) mit Silber über 50m Brust und Bronze über 100m Brust gleich zwei Medaillen.

Insgesamt verzeichneten die Athleten unseres Landesverbandes in der offenen Klasse 54 A-Finalteilnahmen bzw. Starts in den schnellsten Zeitläufen über die langen Freistilstrecken. Anna-Lena Kuhn vom Swim-Team Hamm, die dem Jahrgang 2004 angehört, war die jüngste Teilnehmerin des SV NRW, die den Einzug in einem A-Finale schaffte. Die 15-jährige belegte hier über 100m Schmetterling in 01:02,75 Minuten Platz sieben.  Bei den Frauen fehlten in den A-Finals über 200m Freistil, sowie über 100m und 200m Rücken Sportlerinnen des Schwimmverbandes NRW. Bei den Männern suchte man über 200m Schmetterling, 50m und 100m Rücken, sowie über 200m Lagen vergeblich Starter aus dem Schwimmverband NRW in den A-Finals.

Der Medaillenspiegel der offenen Klasse sieht die SG Essen auf Platz eins. Zweiter ist die Neckarsulmer Sport-Union, gefolgt vom SC Magdeburg auf Rang 3. Alle Medaillengewinner aus dem SV NRW sind aus der diesem Bericht angehängten Aufstellung ersichtlich.

Peter Kuhne

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