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DMS Durchgänge 2019

Betrachtungen der Ergebnisse von der 1. Bundesliga bis zu den Landesligen des Schwimmverbandes NRW

Bericht: © Peter Kuhne

Die ersten Wochen des Februars 2019 standen in der Sparte Schwimmen ganz im Zeichen der Deutschen Mannschaftmeisterschaften (DMS). Den Anfang machten am 02. und 03. Februar die drei Durchgänge der 1. Bundesliga in Essen und am 02. Februar die zwei Durchgänge der 2. Bundesliga West in Aachen. Die SG Essen war zum wiederholten Mal Ausrichter der 1. Bundesliga. Eine Woche nachdem bereits im Sportbad Thurmfeld das Bundesfinale des Deutschen Mannschaftswettbewerbs der Jugend (DMSJ) durchgeführt wurde, hatte das eingespielte Organisationsteam der SG Essen innerhalb einer Woche bereits die zweite Großveranstaltung zu stemmen, was der Startgemeinschaft ausgezeichnet gelang.

 

 

Deutscher Mannschaftsmeister 2019 Frauen wurde der SV Würzburg 05. (Foto Peter: Kuhne)
Auch bei den Männern sicherte sich der SV Würzburg 05 den Deutschen Meistertitel. (Foto: Peter Kuhne)

 

Jeweils 12 Damen- und Herren Mannschaften ermittelten die Titelträger 2019 bzw. kämpften um den Klassenerhalt in der nationalen Eliteliga. Aus dem Schwimmverband NRW waren sowohl bei den Damen, als auch bei den Frauen zwei Vereine am Start. Die Frauen der SG Essen belegten hierbei in der Endabrechnung mit 26.440 Punkten Platz vier. Zum Gewinn der Bronzemedaille, die an die SG Neuköln Berlin ging, fehlten den Essenerinnen nur 58 Punkte. Die Herren der SG Essen wurden mit 26.819 Punkten Sechste. Um den Klassenerhalt kämpften die Damen der SG Dortmund und die Herren der SG Bayer. Beide Teams konnten den Abstieg vermeiden. Die Dortmunder Damen belegten mit 23.796 Punkten Rang zehn, die Herren der SG Bayer sammelten 25.20 Punkte und wurden damit Neunter. Die neuen Deutschen Meister waren bei den Damen und den Herren wieder die alten. Der SV Würzburg feierte mit beiden Teams eine erfolgreiche Titelverteidigung.

 

 

Die SG Essen belegte in der 1. Bundesliga die Plätze vier (Frauen) und sechs (Männer).(Foto: Thomas Stuckert)
Mit Platz 9 den Klassenerhalt in der 1. Bundesliga gesichert. Männer der SG Bayer. (Foto: Peter Kuhne)
Auch die Frauen der SG Dortmund sicherten sich mit Platz zehn den Klassenerhalt in der 1. Bundesliga. (Foto: SG Dortmund)

 

Die Westgruppe der dreigeteilten 2. Bundesliga mit jeweils zwölf Frauen- und Männermannschaften führte ihren Durchgang mit dem SV Aachen 06 als Ausrichter in der Aachener Schwimmhalle Ost am Sankt-Josefs-Platz durch. Im Fernduell mit den Ligen Nord und Süd, die in Oldenburg (Nord) und in Mainz (Süd) schwammen, wurden die Aufsteiger in die 1. Bundesliga ermittelt. Am Ende hatten bei den Damen und Herren die Vertreter der Liga Süd die Nase vorn. Den viel umjubelten Aufstieg schafften bei den Damen die Neckarsulmer Sportunion und der SC Wiesbaden 1911. Bei den Herren sicherten sich der SC Wiesbaden 1911 und der SV Nikar Heidelberg den Aufstieg. Die Westmeister SG Bayer bei den Frauen und die SG Ruhr bei den Männern wurden im Gesamtergebnis aller drei 2. Bundesligen jeweils dritte. Aus der 2. Bundesliga West in die Oberliga absteigen müssen die Frauenteams der SG Essen III und des 1. Paderborner SV. Den Weg in die Oberliga müssen bei den Männern das Duisburger ST und Aachener SV 06 antreten.

 

 

Sieger 2. Bundesliga Frauen. SG Bayer. (Foto: Peter Kuhne)
Sieger 2. Bundesliga Männer. SG Ruhr. (Foto: Peter Kuhne)

 

Eine Woche nach der Durchgängen der 1. und 2. Bundesliga fand der der Oberliga West statt, der in Oberhausen unter der Regie der SG Oberhausen mit jeweils zehn Frauen- und Männermannschaften ausgetragen wurde. Es entbrannte von Beginn an ein harter Kampf um den Aufstieg in die 2. Bundesliga West. Den schafften bei den Frauen mit 14.276 Punkten der SC Steinhagen-Amshausen und mit 13.588 Punkten  die SG Mönchengladbach, sowie bei den Männern mit 15.049 Punkten der SV Blau-Weiß Bochum und mit 14.735 Punkten der 1. Paderborner SV. Für die Mädchen des SC Steinhagen-Amshausen und der SG Mönchengladbach, sowie die Männer des 1. Paderborner SV war es bereits der zweite Aufstieg in Folge. In die Landesliga absteigen müssen die Damen des TV Ratingen und der SG Oberhausen. Bei den Männern müssen die SG Gelsennkirchen und die SG Bergheim die Oberliga verlassen.

 

 

Aufsteiger in die 2. Bundesliga Frauen. SC Steinhagen-Amshausen. (Foto: Peter Kuhne)
Aufsteiger in die 2. Bundesliga Frauen. SG Mönchengladbach. (Foto: Peter Kuhne)
Aufsteiger in die 2. Bundesliga Männer. SV Blau-Weiß Bochum. (Foto: Peter Kuhne)
Aufsteiger in die 2. Bundesliga Männer. 1. Paderborner SV. (Foto: Peter Kuhne)

 

Am gleichen Wochenende wie die Oberliga fanden auch die Durchgänge der Landesligen Rheinland und Westfalen statt. Für das Rheinland fungierten der VFR Übach-Palenberg und der SC Hardtberg als Ausrichter. Ausrichter für die Landesliga Westfalen waren der SV Neptun Recklinghausen und die SG Lünen. An allen vier Veranstaltungsorten starteten jeweils fünf Frauen- und Männermannschaften. Im Vordergrund stand in allen Bädern der Kampf um den Aufstieg in die Oberliga. Hierüber konnten sich am Ende bei den Frauen mit 13.776 Punkten der SV Bergisch-Gladbach und mit 13.037 Punkten die SG Gladbeck/Recklinghausen 2 freuen. In die Oberliga marschierten bei den Männern mit 13.274 Punkten die SG Euregio Swim Team und mit 13.236 Punkten die SG Dortmund 2. Aus der Landesliga absteigen müssen in Westfalen bei den Frauen die SG Lünen und die SG Ruhr 2, sowie im Rheinland die TPSK 1925 3 und der SC Solingen. Bei den Männern ereilte das Schicksal des Abstiegs in Westfalen das Swim-Team TuS 1859 Hamm und SV Neptun Neheim-Hüsten, sowie im Rheinland den Düsseldorfer SC 1898 und SG Bayer 3. Wer in die beiden Landesligen aufsteigt, steht erst fest, wenn die Bezirke ihre Ligen abgeschlossen haben.

 

 

Aufsteiger in die Oberliga Frauen. SV Bergisch-Gladbach. (Foto: SC Hardtberg)
Aufsteiger in die Oberliga Frauen. SV Bergisch-Gladbach. (Foto: SC Hardtberg)
Aufsteiger in die Oberliga Männer. SG Euregio Swim-Team. (Foto: SC Hardtberg)
Aufsteiger in die Oberliga Männer. SG Dortmund 2. (Foto: SG Dortmund)

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