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NRW-Finale des Deutschen Mannschaftswettbewerbes der Jugend in der Schwimmoper

Fotos/Bericht: © Peter Kuhne

Die Schwimmoper in Wuppertal war einmal mehr Veranstaltungsort einer Meisterschaft des Schwimmverbandes Nordrhein-Westfalen. Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr wurde der SV Bayer Wuppertal von der Sparte Schwimmen mit der Ausrichtung von NRW-Titelkämpfen beauftragt. Diesmal stand das NRW-Finale des Deutschen Mannschaftswettbewerbs der Jugend (DMSJ an.

Die Objekte der Begierde

In vier Altersklassen ermittelten je 48 Mannschaften der weiblichen und männlichen Jugend ihre diesjährigen Mannschaftsmeister auf Landesverbandsebene. Das Wettkampfprogramm bestand ausschließlich aus Staffelwettbewerben in allen vier Schwimmlagen und einer zusätzlichen Lagenstaffel. Für das Gesamtergebnis jeder Mannschaft wurden die Einzelzeiten der Staffeln addiert. An den zwei Wettkampftagen herrschte in Wuppertals Schwimmtempel eine mordsmäßige Stimmung. Unablässig wurden die Teams von den Fans auf den vollbesetzten Tribünen unter Zuhilfenahme von Trommeln und anderen Krachmachergeräten angefeuert. Eine solche Stimmung ist das, was die DMSJ ausmacht und was es so bei keinem anderen Schwimm-Wettkampf in Deutschland gibt. Gegenüber den Qualifikationswettkämpfen für dieses Finale auf Bezirksebene konnten sehr viele Mannschaften ihre Zeiten verbessern. Das war auch aus dem Grunde wichtig, da die beim SV NRW-Finale geschwommenen Zeiten für die Qualifikation des Bundesfinales, das am 25. und 26. Januar ebenfalls in der Wuppertaler Schwimmoper ausgetragen wird, herangezogen werden. Ein Höhepunkt der Veranstaltung war wieder einmal die Siegerehrung, zu der bis auf wenige Ausnahmen die Mannschaften kostümiert erschienen.

SV NRW-Schwimmwart Dirk Lennhoff mit einigen der mehr als 1000 Weckmänner

Neben den Mitarbeitern des Fachausschusses Schwimmen im SV NRW beteiligten sich auch einige dem Schwimmsport in NRW sehr verbundene Personen wie Ex-SV NRW Schwimmwart Peter Blau und der Geschäftsführer des Wuppertaler Stadtsportbundes Volkmar Schwarz an den Siegerehrungen, bei denen es diesmal ein zusätzliches Bonbon gab. Jede Sportlerin und jeder Sportler erhielt einen Weckmann, in manchen Teilen von NRW auch Stutenkerl genannt. Die meisten davon dürften die Halle bereits im Magen der Aktiven verlassen haben. Mit Weckmännern bedacht wurden auch die Kampfrichter und das wie immer aufmerksame Badpersonal der Schwimmoper. Erfolgreichster Verein beim DMSJ-Finale war mit drei Gold- und zwei Silbermedaillen die SG Essen. Die SG Dortmund holte mit der weiblichen und männlichen C-Jugend zwei Titel.

 

Nachstehend die Fotos der Siegermannschaften:

Sieger weibliche Jugend D. SG Bergheim
Sieger weibliche Jugend C. SG Dortmund
Sieger weibliche Jugend B. SG Essen
Sieger weibliche Jugend A. SG Bayer
Sieger männliche Jugend D. TPSK 1925
Sieger männliche Jugend C. SG Dortmund
Sieger männliche Jugend B. SG Essen
Sieger männliche Jugend A. SG Essen

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