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Ein erster Überblick

Wie ihr links in der Navigationsleiste sehen könnt, haben wir dieses Mal eine andere Form der Berichterstattung gewählt als in früheren Jahren: Nicht ein mehr oder minder großer Gesamtbericht, sondern die Aufteilung in viele kleine, die dadurch aber auch schon mehr zugehörige Fotos enthalten. Klickt euch einfach mal durch.

Alle Fotos in den Berichten (und viele mehr) findet ihr aber auch in der Bildergalerie und könnt sie euch bei Bedarf herunterladen.

Foto: J. Weckelmann

Die Organisation

Dieser Jugendtag, bestehend aus einer Lehrtagung und der Jugendvollversammlung, kann mit beeindruckenden Daten aufwarten, was die Organisation und das Angebot betrifft:

  • Mehr als ein Jahr Vorbereitung. Viele Vorbereitungstreffen einer „kleinen“ und gelegentlich einer „großen“ Jugendtag - AG.
  • Organisationsgespräch zwecks Absprachen mit der Leitung in Hachen.
  • Anmeldemöglichkeit schriftlich oder über´s Internet.
  • Einsatz und Koordination von fast dreißig Referenten, Helfern, Bezirksjugendwarten und Organisatoren. 
  • Zuteilung von AG- und Workshopwünschen für rd. 120 Teilnehmer.
  • Sechs Bewegungsstationen (vgl. hierzu auch Bewegungsstationen).
  • Neun AGs (vgl. hierzu auch AGs).
  • Ein „Markt der Möglichkeiten“ mit mehr als 10 Ständen (vgl. hierzu auch Markt).
  • Sechs Workshops (vgl. hierzu auch Workshops).
  • Eine Paketaktion für´s Friedensdorf in Oberhausen, inkl. Vortrag (vgl. hierzu auch Friedensdorf).
  • Einbeziehung (Inklusion) einer Gruppe von zwölf geistig Behinderten in den gesamten Ablauf, inkl. Tanzvorführung (vgl. hierzu auch FlotteSocken).
    Darüber hinaus nahmen auch noch einige sehbehinderte jugendliche Vereinsmitglieder teil. Teilweise ein Alternativprogramm für die Behinderten.
  • Kinderbetreuung, denn sowohl einige Teilnehmer als auch Referenten und Helfer brachten ihre Kinder mit (vgl. hierzu auch Kinderbetreuung).
  • Langwierige Erstellung eines umfangreichen Änderungsentwurfs der Jugendordnung (vgl. hierzu auch Jugendordnungunter Einbeziehung des Hauptjugendausschusses und der SV NRW-AG „Recht und Satzung“, insbesondere Dr. Rudolf Salmen.
  • Erstellung einer Vielzahl von Unterlagen für die Delegierten und Durchführung der Jugendvollversammlung (vgl. hierzu auch JVV).
  • Mehrere kleinere Aktionen und Tätigkeiten, wie launiger Rückblick auf 20 Jahre Jugendtag, T-Shirt-Aktion, Muntermacher, Plenum mit Fotoshow und Feedback sowie ein Gesamtfoto.
  • Zur umfangreichen Nachbereitung gehört(e) u. a. ein Auswertungstreffen der „großen“ AG-Jugendtag, das Erstellen der Berichte, die Aufbereitung hunderter von Fotos, der Einzug der Teilnehmergebühren, die Erstellung des Protokolls der Jugendvollversammlung, das Bereitstellen von Skripten als Download, u. v. m. .

Hat es sich gelohnt?

Und ob es sich gelohnt hat!! Rund 150 Personen (bei der Vollversammlung sogar noch einige mehr) waren rundum zufrieden: Sowohl mit der Vorbereitung, mit der Sportschule als auch mit den Angeboten und der Organisation (vgl. hierzu auch FeedBack).

 

Jubiläum

Wir haben bei diesem Jugendtag ein Jubiläum gefeiert: Der zehnte Jugendtag in zwanzig Jahren, der in der Kombination aus Lehrtagung und Jugendvollversammlung als Wochenendveranstaltung durchgeführt wurde. Dass sich zu diesem Jubiläum rd. 125 Teilnehmer (plus Referenten, Helfer etc.) angemeldet haben, zeigt, wie lebendig noch immer die Idee dieser Kombination ist.

Leider mussten wir beim Verteilen unseres Jubiläumsgeschenks, eine Jugendtag-Tasche und ein Kalender, einen krassen Fall von Kinderarbeit feststellen. Das Kind wurde gezwungen, im Schweiße seines Angesichts die Geschenke zu verteilen, während seine Eltern dem Treiben ungerührt zuschauten.

Sicherlich ein ganz wesentlicher Faktor des Erfolges sind die vielen unterschiedlichen AG-Angebote und sonstigen Informationen. Da kommt im Laufe der Jahre schon eine ernorme Themenvielfalt zusammen, selbst wenn man die Dopplungen weg lässt (unser Rezept war immer: Möglichst die Hälfte aller Themen sollte immer ganz neu sein, die andere Hälfte ist Bewährtes). Wir haben das einfach mal aufgelistet (vgl. hierzu auch Jubiläum).

Zusammenarbeit mit Außenstehenden

Ein durchgängiges Prinzip all unserer Jugendtage war und ist es, „über den Tellerrand“ zu schauen und die Teilnehmer/innen sowohl mit Themen als auch mit Menschen zusammen zu führen, die nichts mit Schwimmen oder der Schwimmjugend zu tun haben aber unseren Horizont im Hinblick auf gesellschaftliche Notwendigkeiten, insbesondere in der Jugendarbeit, erweitern können.

Das sieht man an unseren AG-Themen sehr deutlich aber auch an einzelnen Menschen oder Gruppen, die wir einladen und mit denen wir uns austauschen.

Bei Licht betrachtet geht es den Deutschen sehr gut, wenn es auch ein deutliches soziales Gefälle gibt, dennoch wird allerorten viel und ausgiebig geklagt. Man kann sich fragen, ob das nicht häufig ein Klagen auf einem hohen Niveau ist?! Da werden vielleicht mal die eigenen Maßstäbe ein wenig kalibriert, wenn man sieht, wie es Kindern und Jugendlichen geht, die als Opfer von Kriegen schlimm verwundet werden, oftmals durch Minen Arme oder Beine verlieren und dennoch durchgängig ein tolles Lebensgefühl und viel Optimismus ausstrahlen. Zwei Mitarbeitertinnen des Friedensdorfes Oberhausen wussten davon eindrucksvoll zu berichten (vgl. hierzu auch Friedensdorf).

Zur Zeit tut sich aber auch viel in unserem Lande unter dem Stichwort Inklusion, womit u. a. gemeint ist, dass man z. B. Behinderte und Nichtbehinderte in Kindergärten, in der Schule und eben auch im Sportverein zusammen führt. Keine Frage, dass das alle Beteiligten stark fordert und dass dazu viel Umdenken, viel Engagement sowie viel anfängliche Frustrationstoleranz notwendig ist.

Wir wollten darüber aber nicht nur in einem Theorie-Workshop reden und informieren, sondern es auch mal praktisch ausprobieren und erlebbar machen. Schlimm wäre dabei eine „Mitleidshaltung“ der Nichtbehinderten gegenüber den Behinderten, wichtig ist, dass klar wird, dass uns auch die Behinderten Stärken haben und den Nichtbehinderten viel geben können. Normalität herrscht, wenn es von beiden Seiten ein Geben und Nehmen ist und das Zusammenleben einfach als selbstverständlich empfunden wird.

Ideal geeignet war dazu eine Gruppe von zwölf geistig Behinderten, die schon häufig als Tanzgruppe „Die flotten Socken“ aufgetreten sind und die daher unseren traditionellen „Showact“ nach der Jugendvollversammlung bestreiten sollten.

In dieser Funktion also ein deutlichen Geben dieser Gruppe an uns. Wir luden sie aber ein, das komplette Wochenende mit uns zu verbringen, an den Bewegungsstationen und AGs teilzunehmen und einfach Teilnehmer unter anderen Teilnehmern zu sein - eben gelebte Inklusion. Rückblickend betrachtet, ein mehr als geglücktes Experiment (vgl. hierzu auch FlotteSocken).

 

Teilnahmebescheinigungen / Lizenzverlängerungen

Wer sich die Teilnahme als Fortbildung einer Lizenz anerkennen lassen möchte, hat zwei Möglichkeiten: Verlängerung der Jugendleiter-Lizenz  o d e r  Verlängerung der Trainer C Breitensportlizenz. Bitte die Lizenz zur Geschäftsstelle schicken.

Wer eine Teilnahmebescheinigung benötigt, bitte kurz eine Mail an b.begic@remove-this.swimpool.de schicken (es reicht Name und Vorname).

 

Nun noch viel Spaß beim Lesen der übrigen Berichte.

Bernd Koch

 

 

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