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Schwimmverband NRW, 08.02.10,
von LSB NRW /
A.
Hillebrand
Der NRW-Sportkongress Zukunft.Sport.Verein wurde am Freitag
in Bochum mit mehr als 1.200 Teilnehmern aus Sportvereinen und -verbänden
eröffnet. "Wir wollen der Vereinsidee für die
Zukunft neue Impulse geben", sagte Sportminister Dr. Ingo
Wolf zur Eröffnung des größten Sportkongresses in
Nordrhein-Westfalen. "Es ist für diese Gesellschaft
und ihren Zusammenhalt von zentraler Bedeutung, dass möglichst
viele Menschen ihren Sport im Verein ausüben."
Der Präsident des LandesSportBundes, Walter Schneeloch, lobte
die gute Kooperation der gemeinnützigen Sportorganisationen
mit der Landesregierung. "Mit seinem breiten Angebotsspektrum
erbringt der organisierte Sport - und damit unsere Sportvereine
- für unsere Gesellschaft wertvolle Leistungen. Dabei sind
unsere Vereine mit ihren Ehrenamtlichen ausschließlich am
Gemeinwohl orientiert. Sie müssen sich in einem stetig verändernden
gesellschaftlichen Umfeld immer wieder neuen Herausforderungen stellen,
wenn sie fit für die Zukunft sein wollen. Dafür benötigt
der organisierte Sport die verlässliche Unterstützung
des Landes."
Der Kongress zielt darauf ab, die Interessen der Sportvereine in
gesellschaftlichen Veränderungsprozessen stärker zu berücksichtigen.
Offene Diskussionen in Foren laden zum regen Ideenaustausch ein.
Das ist in dieser Form einmalig.
Wolf sicherte den nordrhein-westfälischen Sportvereinen zu, den
Prozess ihrer Weiterentwicklung im Wandel der Zeit aktiv mit zu gestalten.
"Noch nie seit Bestehen des Landes Nordrhein-Westfalen sind
so viele Mittel in den Bau und die Modernisierung von Sportstätten
geflossen wie in 2009", sagte der Minister. Ein weiteres
Beispiel für eine Erfolgsgeschichte sei das in 2009 gestartete
Programm "1.000 mal 1.000" - Anerkennung für den Verein
als Motor für Integration.
Als Partner der Sportvereine präsentierte sich der Vorstandsvorsitzende
der Bertelsmann AG, Hartmut Ostrowski. Er sprach sich in seinem
Hauptreferat für enge Kooperationen zwischen Unternehmen und
Vereinen aus. Man müsse die Zusammenarbeit von Wirtschaft und
Vereinen schon im Sinne gesellschaftlicher Interessen ausbauen,
so Ostrowski.
Aktuelle Themen und hochkarätige Referenten werden auch am
Samstag das Programm bestimmen. Olympiasiegerin Britta Heidemann
wird ihre Erfahrungen zur Persönlichkeitsentwicklung im Sportverein
präsentieren. Die Schauspieler Uwe Ochsenknecht und Sarah Kim
Gries werden sich mit Sprechern der Sportjugend über Idolentwicklung
im Sport auseinandersetzen.
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