Springen, 16.12.09, von Jürgen
Weuthen
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Gruppenbild mit Stars und Sternchen
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Wenn Spitzenturner und Fernsehsternchen auf den Sprungturm
der Olympia-Schwimmhalle München klettern und der Nation
zeigen wollen, was sie in wochelanger Vorbereitung bei DSV-Trainern
gelernt haben, dann ist es wieder soweit: Stefan Raabs "TV
total Turmspringen" forderte am 28. November 2009 in
der fünften Runde Mut und Körperbeherrschung.
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Turner Fabian Hambüchen legte die Messlatte in der Einzelwertung
mit seinen zweieinhalb Salti mit zwei Schrauben vom Dreimeterbrett
hoch. Doch für das DSV-Kampfgericht war die große Leistung
schwer zu bewerten: Denn Hambüchens Ausführung war für
das geschulte Wasserspringerauge eher untypisch. Letztendlich setzte
sich der 22-Jährige mit Bronzener Olympiamedaille im Kunstturnen
aber gegen seinen Schauspiel-Konkurrenten und Titelverteidiger Steffen
Groth (Platz 2) und gegen Multitalent Joey Kelly (Platz 3) durch.
| Neben zahlreichen Prominenten zeigte auch Entertainer Stefan
Raab waghalsige Sprünge vom 3m-Brett, 5m-, 7,5m- und 10m-Turm
in der Einzel- und Synchronwertung. Er spielte in den Finalrunden
jedoch keine Rolle mehr. Drei Stunden dauerte das ProSieben
Live-Event, das in Zusammenarbeit mit dem DSV veranstaltet wurde.
Für musikalische Untermalung sorgten Selig, La Roux und
A-HA. |
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Um überhaupt eine Siegchance zu haben, mussten die Wettbewerber
und natürlich auch Wettbewerberinnen viel wagen. "taff"-Moderator
Daniel Aminati sprang deshalb mit eineinhalbfachen Salto aus zehn
Metern Höhe. Doch dass Wasserspringen immer noch eine anspruchsvolle
Herausforderung für seine Athleten und Athletinnen darstellt,
die jahrelanges Training und ständige Körperbeherrschung
erfordert, musste Aminati am eigenen Leibe erfahren. Er überstreckte
beim Eintauchen nach der 1,5-fachen Drehung extrem und landete mit
dem Rücken auf der Wasseroberfläche. Schon nach kurzer
Zeit bildeten sich blaue Flecken auf seinen Oberschenkeln. Der 36-Jährige
beklagte sich aber nicht: "Es sieht zwar übel aus, aber
es tut überhaupt nicht weh." Ein Grund für das Aminatische
Kämpferherz und den geweckten Ehrgeiz noch einmal auf den 10-Meter-Turm
zu steigen und den missglückten Sprung erneut zu absolvieren.
Und dieses Mal gelang ihm der Sprung nahezu perfekt. Allerdings
floss diese Ausführung nicht mehr in seine Bewertung mit ein.
Daniel Aminati erntete trotzdem viel Applaus vom Publikum und Stefan
Raab versprach ihm TV total Tapferkeitsmedaille, die sich der Moderator
am Montag bei "TV total" abholen können sollte.
Im Synchronspringen platzierten sich Joey Kelly und Peter Imhof
auf dem ersten Rang vor Steffen Groth und Patrick Nuo. Auf Bronze
sprangen sich Ilka Semmler und Brittag Kamrau, die besonders bei
ihrem Handstandsprung von 5m glänzten.
Auch wenn es das "TV total Turmspringen" in der Zuschauerbeliebtheit
nur auf Platz zwei hinter der Sendung "Supertalent" schaffte,
hatte es Stefan Raab erneut geschafft, für spannende Momente
im Deutschen Fernsehen zu sorgen und die Sportart Wasserspringen
publikumsattraktiv zu inszenieren.
Die ersten 3 Platzierungen im Einzelwettbewerb:
Gold: Fabian Hambüchen
Silber: Steffen Groth
Bronze: Joey Kelly
Die ersten 3 Platzierungen im Synchronwettbewerb:
Gold: Joey Kelly / Peter Imhof
Silber: Steffen Groth / Patrick Nuo
Bronze: Ilka Semmler / Britta Kamrau
Trainiert wurde die Sportler von, Gert. Völker (Berlin) ,
Susanne Beyer (Frankfurt), Thomas Bertoldo (Württemberg), Beppo-und
Michaela Herweck, Michael Kemenater (München), Jesse Webb (Hamburg),
Monika Dietrich (Rostock), H.Jürgen Weuthen (Köln).
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