Springen, 17.11.08, von Jürgen
Weuthen
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Am Sonntag, ging das Springermeeting der Nachwuchselite
(15./16. November 2008) zu Ende. Bereits am vergangenen Dienstag,
den 11. November reisten die ersten Mannschaften der europäischen
Kunst- und Turmspringszene nach Köln. Dort nutzen sie
die Abendstunden, um sich mit ihrem ersten Training für
den 20. Internationalen Niesen Cup vorzubereiten.
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20 Jahre Erfahrung machten Meeting groß
Das Sportfest wurde traditionell von der Trainerfamilie Wicharz
und vielen Helfer/-innen der Abteilung Kunst- und Turmspringen der
Telekom Post-Sport-Gemeinschaft e.V. organisiert. Mit einem Blick
in das Meldeergebnis wurde einmal mehr bewiesen, dass die Teilnahme
an diesem - von Spediteur Klaus Niesen unterstützten- Springermeeting
für viele Sportler und Sportlerinnen aus dem Ausland attraktiv
war. Zum erneuten Male konnten die Organisatoren das größte
alljährlich stattfindende Jugendturnier der Wasserspringer
in Deutschland ausrichten.
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Junge Kunstspringerelite klettert
auf Kölns Türme
Die angetretenen Vereine aus Kroatien, Großbritannien,
Belgien, den Niederlanden und Deutschland schicken ihre Nachwuchsspringer
gerne ins Schwimmleistungszentrum nach Müngersdorf.
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Dort können sie Erfahrungen sammeln und erste Erfolge erzielen,
bevor sie weiter auf ihrer Karriereleiter Richtung Weltspitze klettern.
Der Countdown läuft
Am Freitagmorgen trafen weitere Mannschaften am Köln-Bonner
Flughafen ein. Um 12 Uhr sollte die erste Trainingseinheit stattfinden,
die alle gerne wahrgenommen haben. Die Sportstudenten der Deutschen
Sporthochschule, die sonst die Bretter für erste Koordinationsversuche
im Wasserspringen nutzen, staunten nicht schlecht über das,
was sie dort sehen konnten. Jugendliche und Erwachsene zeigten ungewohnter
Weise Luftakrobatik, wie man sie sonst nur aus dem Fernsehen kennt.
"15 Jahre dauert es, bis man eine richtig gute Technik und
derart schwere Sprünge beherrscht", erklärt ihnen
Jürgen Weuthen, einer der Trainer des TPSK.
Der erste Wettkampftag
Am Samstag, den 15. November eröffnete Herr Hans Molitor von
der TPSG-Köln um 10 Uhr den 20. Niesen Cup. Es folgte der Einmarsch
der 270 aktiven Sportler. Überall prangten Vereinsflaggen.
Es tobte Beifall, als die Jugend die Halle betrat und die Spannung
eines großen Wettkampfes lag in der Luft. Silvia Boecker,
Sprecherin für Internationale Events der Abteilung Wasserspringen,
sowie Hans Molitor sprachen die Begrüßungsworte bevor
die ersten Athlet/-innen für zwei Wettkampftage auf die Sprungbretter
stiegen.
Die Resultate
In der Einzelwertung erbrachte Noah Korth vom 1m Brett eine gute
Leistung und errang den 3. Platz. Damit machte er seine Trainerin
Edith Wicharz sehr stolz und weckte die Hoffnung auch weiterhin
seinem Platz im WSV Springerkader gerecht zu werden. Die TPSG Köln
konnte mit einem 13. Platz in der Mannschaftswertung in der offenen
Altersklasse glänzen. Die Sportler der TPSG um Kilian Ströher
und Florian Krystofiak boten so gute Sprünge , dass sie einen
Großteil der Punkte für die Wertung ihrer Mannschaften
beisteuern konnten.
Positives Resümee
Man konnte an beiden Tagen großartige Leistungen der (inter-)
nationalen Jugendspringer und -springerinnen verfolgen und es war
für alle Athleten und Athletinnen ein zufriedenstellender Wettbewerb.
Auch in diesem Jahr bei der Olympiade in Peking, waren wieder Sportler
erfolgreich die noch vor drei Jahren beim Niesen-Cup zu sehen waren.
Die Telekom Post-Sport-Gemeinschaft e.V. - genauer die Abteilung
Kunst- und Turmspringen - freut sich auch auf das Jahr 2009, wenn
sie wieder dazu einladen kann, Deutschlands größtes Nachwuchsspringen
ausrichten zu können. Die Sportler bedanken sich vor allem
bei Gregor Wicharz, für sein unermüdliches Wirken um die
Wasserspring-Jugend in Köln und in Europa.
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