Schwimmen, 18.08.08, von
Sebastian Kugler
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Eröffneten das 27. 48-Stunden-Schwimmen: Hans Jürgen Hartmann,
Dieter Steffens, Jochen Stein und Wolfgang Albers (v. l.).
Den Startschuss gab Annette Schwolen-Flümann.
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Großes Glück mit dem Wetter hatten
die Schwimmerinnen und Schwimmer des Internationalen
Schwimmvereins (ISV) Bad Godesberg bei ihrem 27. 48-Stunden-Schwimmen
im Rüngsdorfer Freibad, das am Sonntag Nachmittag zu
Ende ging: Von Freitag 16 Uhr bis Sonntag 16 Uhr war es trocken
und sonnig, während die knapp 70 Aktiven ihre traditionelle
2-tägige Endlosstaffel schwammen.
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Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Insgesamt 190,8 Kilometer,
3816 Bahnen, legten die Teilnehmer im Sportbecken zurück und
blieben damit nur knapp hinter der Vorjahresleistung von 192,5 Kilometern.
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Die letzte Bahn nach 48 Stunden schwammen alle Aktiven gemeinsam
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Die besten Einzelleistungen erzielten dabei
André Lennartz (Jahrgang 1986) und Koon-Kiu Man (1988),
die jeweils 17,4 Kilometer schwammen. Schon die Jüngsten,
Theresa Hoffmann (2001) und Felix Baumgarten (2000) waren
begeistert mit dabei und wurden dafür bei der Siegerehrung
von Udo Lehmann, dem ersten Vorsitzenden des ISV Bad Godesberg,
mit Urkunden und kleinen Geschenken belohnt.
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Auch Gäste aus Politik und Verwaltung der Stadt Bonn unterstützten
das 48-Stunden-Schwimmen tatkräftig: Den Startschuss zur 48-stündigen
Staffel gab die Bezirksvorsteherin von Bad Godesberg, Annette Schwolen-Flümann;
Auftaktschwimmer waren zwei Amtsleiter der Stadt Bonn (Hans Jürgen
Hartmann vom Sport- und Bäderamt und Jochen Stein von Feuerwehr
und Rettungsdienst), der Bonner Polizeipräsident Wolfgang Albers
und der Vorsitzende des Sportausschusses im Rat der Stadt Bonn,
Dieter Steffens.
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Nachts um 5 im Panoramabad Rüngsdorf
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Angefeuert wurden sie dabei von Dr. Ludwig
Krapf, Kultur- und Sportdezernent der Stadt Bonn.
Für jeden geschwommenen Kilometer spenden
die Unterstützer der Veranstaltung einen vorher festgelegten
Betrag, der zur Förderung der Jugendarbeit des ISV Bad
Godesberg verwendet wird.
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In diesem Jahr sind es 10,50 €, zusammen gelegt von Michael
Stollfuß, der Firma Helena Gardinen- & Wäscheservice
G. Zinndorf sowie den Familien Zender und Höttges.
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Sonnenaufgang beim 27. 48-Stunden-Schwimmen
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Das 48-Stunden-Schwimmen ist jedes Jahr ein
Highlight im Veranstaltungsprogramm des ISV Bad Godesberg.
Die eigentliche Attraktion ist dabei natürlich das Schwimmen
zu jeder Tages- und Nachtzeit und das Übernachten im
Freibad.
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Doch auch das umfangreiche Rahmenprogramm des ISV-Jugendausschusses
trägt dazu bei, die Veranstaltung zu einem Erlebnis zu machen:
Dazu gehörte neben Fußball- und Völkerballturnieren
auch ein Wettrutschen auf der Riesenrutsche, das dieses Jahr Joel
und Sören Fabeck gewannen. Der Preis für die Geschwister:
Zwei Eintrittskarten für einen Freizeitpark, ausgelobt und
überreicht von Frank Baumgarten vom Förderverein "Gut
Nass".
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Ehrung der besten Einzelleistungen:Yarisa Velasco, Maria Giannikopoulou
und Julia Hoffmann bei den Frauen, Koon-Kiu Man und André
Lennartz bei den Männern (v. l.)
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Ein außergewöhnliches Unterhaltungsprogramm
gab es in diesem Jahr für die Aktiven und Helfer, die
in den beiden Nächten dafür sorgten, die Staffel
nicht abreißen zu lassen: Die olympischen Schwimmwettkämpfe
in Peking. Um 4 Uhr morgens konnten die ISV-ler live mitverfolgen,
wie Britta Steffen ihre zweite Goldmedaille für Deutschland
über 50 Meter Freistil erkämpfte und Michael Phelps
sein historisches achtes Gold bei den Spielen gewann.
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Mitten in der Nacht kein unerheblicher Motivationsfaktor: "Man
fühlt sich im Wasser gleich viel besser", war sich Koon-Kiu
Man mit den anderen Aktiven einig.
Fotos Internationalen Schwimmvereins (ISV) Bad Godesberg:
Helmut Radlanski (1, 2, 5) und Sebastian Kugler (3, 4)
Internationaler Schwimmverein Bad Godesberg e. V. 1950
Sebastian Kugler - Pressewart
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