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Selten ist ein Name mit dem Schwimmsport so eng verknüpft
wie dies bei Heinz Hoffmann der Fall war, der in diesen Tagen
im Alter von 94 Jahren verstarb. Für uns Jüngere
war er das Leitbild und wir eiferten ihm nach, ohne je auch
nur ansatzweise das erreichen zu können, was er geschafft
hat. Wenn man sich an sein Leben erinnern will, weiß
man nicht wo man anfangen soll und wo enden!
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"Amann" wie Freunde und Schützlinge ihn zu nennen
pflegten, lebte im und für den Schwimmsport, er war Ideengeber
und Motor des Wuppertaler Schwimmsports und Ratgeber für den
Schwimmsport im Lande. Wuppertal wurde vollkommen zu Recht in seiner
Ära als Trainer als Schwimmhochburg bezeichnet und dieser Glanz
strahlte auch auf Nordrhein-Westfalen ab.
Ganz gleich ob im Schul- oder Vereinssport oder bei der Errichtung
und dem Betrieb der Schwimmsportstätten in "seiner"
Heimatstadt, er war der Forderer und Förderer. Wie kein anderer
verstand er es, aus seinen Aktiven förmlich das Letzte heraus
zu holen und sie zum Sieg zu führen. Zahllose nationale und
internationale Erfolge errangen seine Aktiven, deren Namen hier
ebenso endlos aufgeführt werden könnten.
Er kämpfte für seine Ideen und setzte sie durch. Selbst
seine Gegner mussten ihm hinterher Recht geben, wie so oft in seinem
Leben. Welches Bad in Deutschland hat je einen Vergleich dieser
Art gehabt, als "Oper" bezeichnet zu werden wie die "Schwimmoper"
im Herzen Wuppertals, Synonym für den Wuppertaler Erfolg der
ersten Jahrzehnte. Oder das Schwimmleistungszentrum auf dem Küllenhahn,
das heute seinen Namen als "Heinz-Hoffmann-Leistungszentrum"
trägt. Beide verdanken es ihm, dass sie trotz der finanziell
schwierigen Zeit renoviert dem Schwimmsport wieder zur Verfügung
stehen.
Als ich ihm 1999 beim Verbandstag des Schwimmverbandes Nordrhein-Westfalen
in seiner Stadt Wuppertal mit der höchsten Auszeichnung der
Verbandes ehren durfte, gestehe ich, hatte ich Tränen in den
Augen.
"Amman, in unseren Herzen und in unseren Gedanken
wirst du weiter leben."
Manfred Peppekus
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