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Schwimmverband NRW, 03.07.08,
A.
Hillebrand
Unter dieser Überschrift hat Manfred Peppekus, Präsident
des Schwimmverbandes NRW, in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift "Das
Schwimmbad und sein Personal" des Bundesverbandes Deutscher
Schwimmmeister (BDS) die Notwendigkeit der Zusammenarbeit aller
beteiligten Partner im Interesse der unserer Schwimmbäder beschrieben.
Gleichzeitig hat er damit den Startschuss für eine neue und
vielversprechende Kooperation zwischen dem BDS und dem SV NRW gegeben.
Den Wortlaut desTextes finden Sie hier:
Wenn wir das Hallen- und/oder Freibad mit einem Boot vergleichen,
sitzen wir alle in demselben. Wir, das sind: die Badegäste,
die Badbetreiber, das Badpersonal, die Schulen, die Rettungsorganisationen
und - nicht zuletzt - die Schwimmvereine, für die ich als Präsident
des Schwimmverbandes NRW (SV NRW) sprechen kann. Und wenn wir alle
möchten, dass sich dieses Boot weiter nach vorn bewegt, und
nicht im Strom treibt und schließlich im Strudel der Bäder-
und Finanzpolitik untergeht, dann müssen wir alle rudern! Rudern,
und zwar in eine, dieselbe Richtung.
So in etwa lautet die Forderung, die der Vizepräsident des
SV NRW, Dr. Rudolf Salmen, während der Tagung "Pro Bad"
des SV NRW und der DLRG im Mai 2008 in Oberhausen formuliert hat.
Er fordert ein Umdenken und eine erweiterte Form der Zusammenarbeit
zwischen den Badbetreibern und den verschiedenen Nutzergruppen.
Bei der Neuausrichtung der Bäderlandschaft in Deutschland müssten
neue Chancen genutzt werden, die in einem "Aktionsbündnis
Pro Bad", einer langfristigen Partnerschaft zwischen Badbetreibern
und Nutzern, münden soll, Das fordert Dr. Salmen und das macht
sich der SV NRW zu eigen. Nur so kann die Bestandssicherung von
Bädern dauerhaft gelingen und deren Auslastung und Wirtschaftlichkeit
verbessert werden.
In den Vereinen des Schwimmverbandes NRW hat das Umdenken bereits
eingesetzt. Viele Vereine beteiligen sich aktiv an den Bemühungen
zum Erhalt von Bädern. Nicht selten treten sie in die Betriebsführung
ein, um dem Betreiber (zumeist die Kommune) Kosten zu ersparen.
Vielerorts bilden sich Fördervereine zum Erhalt von Bädern.
Auf Verbandsebene setzen wir uns für eine intensive Zusammenarbeit
der verschiedenen Nutzergruppen und anderer im Bad tätiger
Personen ein. Mit den DLRG-Landesverbänden Rheinland und Westfalen
gibt es bereits eine enge Kooperation, mit der DRK-Wasserwacht Rheinland
sind wir im Gespräch. Das Programm der Zusammenarbeit mit dem
BDS ist bereits formuliert; der BDS wird mit seinem "Verein
zur Förderung des Sports im Bewegungsraum Wasser" außerordentliches
Mitglied des Schwimmverbandes NRW werden.
Auf die kommende Zusammenarbeit mit dem BDS und seinen Mitgliedern
freuen wir uns sehr.
Manfred Peppekus
Präsident des Schwimmverbandes NRW
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