Schwimmen, 08.05.08, von Ute
Pilger / PERBO PRESS
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Am Samstag, dem 19.04.08 trafen sich in Bonn 20 Nachwuchsschwimmer
zu einer gemeinsamen Sondermaßnahme. Zunächst erklärte
Evelyn Heinen, als Leiterin der Maßnahme, den Kindern
die Zielsetzung.
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Nach einem kurzen Aufwärmprogramm und dem
Einschwimmen wurden die Kinder in 3 Gruppen eingeteilt. Zunächst
erläuterte Evelyn Heinen den Bewegungsablauf beim Schmetterlingsschwimmen.
Die ersten Übungen dienten der Verbesserung des Beinschlages,
hier sollen die Kinder in Zukunft besonders die Beweglichkeit im
Hüft- und Beckenbereich verbessern. Durch das Üben des
Beinschlages unter Wasser sollte auch die Gleitfähigkeit verbessert
werden, leider waren nur einige Kinder in der Lage 15 Meter Schmetterlingsbeine
unter Wasser durchzuführen.
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Der nächste Schritt war die Verbesserung der Druckphase
beim Armzug. Vielen Kindern war es nicht bekannt, dass beim
Schmetterlingschwimmen, durch das Abkippen des Unterarmes
ein viel stärkerer Druck aufgebaut werden kann.
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Die allermeisten Kinder führten die Bewegung zur Seite hin
aus. Zur besseren Bewegungskontrolle wurde der Armzug zunächst
nur einarmig durchgeführt.
Das nächste Lernziel war die Verbindung von Arm und Beinbewegung.
Hierbei sollten die Kinder besonders darauf achten, dass bei einem
Armzug zwei Beinschläge durchgeführt werden. Der zweite
Schwerpunkt war das Brustschwimmen und die Verbesserung der Gleitphase.
Da die Unterwasserphase bei Schmetterling- und Brustschwimmen sehr
ähnlich sind, wurde mit dem Armzug begonnen, leider wiederholten
sich die Fehler des Schmetterlingsschwimmens. Durch unterschiedliche
Koordinationsübungen wurde versucht die Kinder, für das
Zusammenspiel zwischen Armen und Beinen zu sensibilisieren.
Den Kinder wurde sehr anschaulich erläutert, dass der größte
Vortrieb beim Brustschwimmen aus der Beinbewegung erfolgt, dieses
ist aber nur bei einer richtigen Fußstellung möglich.
Auch hierzu wurden wieder die unterschiedlichsten Übungen durchgeführt.
Nach fast 2 Stunden Techniktraining waren die Kinder an die Grenzen
ihrer Aufnahmefähigkeit gelangt.
Nachdem die Kinder sich trockene Sportkleidung angezogen hatten,
begann der "Landteil" mit einem kleinen Gespräch
über das Training im Wasser. Hierbei wurde sehr deutlich, dass
die Kinder eine Technikschulung im normalen Trainingsablauf sehr
vermissen. Die Kinder wurden aufgefordert, dies mit ihren Trainern
zu besprechen und einzufordern.
Den beiden sehr engagierten Heimtrainerinnen vom SSF Troisdorf
und TV Much konnte Evelyn Heinen sehr viele Tipps und Tricks für
ihre Arbeit vermitteln.
Beim Landtraining sollten durch gezielte Sprungübungen die
Sprungkraft verbessert werden. Aber auch Übungen zur Verbesserung
der Beweglichkeit im Hüft- und Beckenbereich standen auf dem
Programm. Am Ende wurde den Kindern noch die Verwendung eines Terrabandes
gezeigt, dies war für die allermeisten Kinder ein völlig
unbekanntes "Sportgerät".
Um 12.00 Uhr wurden alle Kinder, gestärkt mit Süßigkeiten,
auf den Heimweg geschickt.
Ute Pilger
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