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Schwimmverband NRW, 14.03.08,
von LSB NRW /
A.
Hillebrand
Dr. Christoph Niessen, seit Sommer 2007 Geschäftsführer
der Nationalen Anti-Doping Agentur (NADA), wechselt zum 1. Juli
2008 als Vorsitzender der Geschäftsführung zum LandesSportBund
Nordrhein-Westfalen.
Für den 39-Jährigen, der seine berufliche Laufbahn beim
LandesSportBund NRW startete, ist die neue Position laut eigener
Aussage die Chance, seine berufliche Wunschvorstellung zu verwirklichen.
LandesSportBund-Präsident Walter Schneeloch hat mit Christoph
Niessen einen Mann an seine Seite geholt, der die Strukturveränderungen
des Sports in Nordrhein-Westfalen im Team mit den beiden weiteren
Vorständen und Geschäftsführern Horst Winter und
Eberhard Kundoch, mit Kraft voranbringen will. Schneeloch lobt:
"Ich bin froh, dass wir mit Christoph Niessen einen kompetenten
neuen Vorstandsvorsitzenden gewinnen konnten. Er hat für seine
neue Aufgabe wichtige Berufserfahrungen vorzuweisen und kennt sich
bestens in den Strukturen des Sports und der Politik auf der Bundes-
wie der Landesebene aus."
Niessen hatte nach seinem Berufseinstieg als Referent für
Vereinsentwicklung im LandesSportBund NRW in den Jahren 1997 und
1998, die Geschäfte des Sportbundes Rheinland von 1998 bis
2007 geführt. Im Juli 2007 übernahm er die Geschäftsführung
der NADA. "Die NADA hat im Jahr 2007 mehrere Meilensteine gesetzt",
so ihr Vorstandsvorsitzender Armin Baumert, "und daran hat
Herr Niessen maßgeblichen Anteil."
Der nun komplette neue dreiköpfige Vorstand übernimmt,
entsprechend der neuen Satzung, erstmals in der Geschichte des LandesSportBundes
NRW die Verantwortung nach § 26 BGB, die bisher beim ehrenamtlichen
Präsidium lag. Die Personalentscheidung findet im Kontext des
Umstrukturierungsprozesses des LandesSportBundes NRW statt. Die
Entscheidungswege werden kürzer und die Entscheidungsbefugnisse
der hauptberuflichen Führungskräfte ausgeweitet. Das Präsidium
wird zukünftig die Leitziele vorgeben und quasi als Aufsichtsrat
fungieren. Die einzelnen Präsidiumsmitglieder haben entsprechend
der Satzung klare "Zuordnungen" nach Kernthemen übernommen.
Auch den drei neuen Vorständen sind die Kernthemen und -aufgaben
zugeordnet.
Die Mitgliederversammlung des LandesSportBundes NRW 2008 hatte
einige weitere weitreichende Änderungen auf den Weg gebracht.
Die Stadt- und Kreissportbünde sind neue Mitglieder im LandesSportBund
Nordrhein-Westfalen und auch die Geschäftsstelle ordnet sich
durch eine Verwaltungsstrukturreform neu. Sie wird zukünftig
ausgerichtet werden auf die Kernthemen des LandesSportBundes und
auf das neue Verbundsystem mit den Fachverbänden und den Stadt-
und Kreissportbünden.
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