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Schwimmverband NRW, 26.11.07,
von Manfred
Peppekus
Nachdem vor Jahren das Land NRW den Versuch unternommen hatte,
die Übungsleiterzuschüsse für die Vereinsarbeit zu
streichen, wird für 2008 wieder ein Angriff auf die Sportförderung
gestartet. Der Etatentwurf für das Jahr 2008 sieht eine Kürzung
der Förderung des Sports über den Landessportbund NRW
von rd. 28 Mio. € um 3,3 Mio. € vor. Dies ist eine Kürzung
von 11,5 % (!) bzw. von 7,4 % des Gesamtetats des Landessportbundes.
Begründet wird dies mit den rückläufigen Einnahmen
aus den Lotterieerträgen. Nach neuesten Hochrechnungen sind
diese allerdings kaum gegenüber dem Vorjahr gesunken und bei
den Totomitteln sogar gestiegen!
Sind allerdings die Beträge erst einmal im Landesetat festgeschrieben,
so werden im Laufe des Jahres hiervon alle zwei Monate Abschlagszahlungen
an den Sport gezahlt, was die Liquidität des Landessportbundes
und damit die gemeinwohlorientierte Arbeit aller Sportorganisationen
ernsthaft gefährdet!
Nun heißt es also wie vor Jahren wieder zu handeln. Dabei
ist es nicht damit getan, seitens des Verbandes Schreiben loszulassen.
Vielmehr muss jeder Landtagsabgeordnete
vor Ort persönlich darauf angesprochen werden. Nur eine
solche konzertierte Aktion kann jetzt noch helfen.
Für die Sportstiftung NRW wurde nach Protest der ursprünglich
ebenfalls gekürzte Ansatz für 2008 wieder erheblich erhöht.
Auch die Kulturstiftung NRW konnte ihren Ansatz verbessern. Nur
beim Landessportbund bleibt der Landtag halsstarrig.
Über 5 Millionen Sportlerinnen und Sportler profitieren von
der Sportförderung des Landes. Die vorgesehene Kürzung
ist ein Schlag ins Gesicht für alle im Sport ehrenamtlich engagierten
Frauen und Männer. Nun gilt es Flagge zu zeigen. Wir Sportler
wissen "Wer nicht kämpft, der hat schon verloren!"
Ich rufe daher alle Vereinsvertreter auf, sich vor Ort an jeden
Landtagsabgeordneten zu wenden aber auch an die Kreisverbände
der Parteien, insbesondere der Regierungskoalition, um den Ansatz
der Sportförderung im Landesetat wieder zumindest auf die Höhe
des Vorjahres zu setzen und wenn möglich dem Sport für
die kommenden Jahre eine Planungssicherheit zu geben.
Was wir vor Jahren schon einmal erreicht haben, sollte auch diese
Mal gelingen. Zögern Sie aber nicht, die Verabschiedung des
Landesetats erfolgt bereits im Laufe des Monats Dezember!
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