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Schwimmverband NRW, 08.12.05, von LSB /
A.
Hillebrand
Der Hauptausschuss des LandesSportBundes Nordrhein-Westfalen
tagte am 05.12. in Duisburg.
LSB NRW derzeit gegen Fusion von DSB und
NOK
Der Hauptausschuss des LandesSportBundes Nordrhein-Westfalen hat
sich am 5. Dezember in Duisburg mit dem aktuellen Stand der Fusionsdebatte
DSB/NOK auseinandergesetzt. LandesSportBund-Präsident Walter
Schneeloch hatte zuvor ausführlich die Position des Präsidiums
und die Entwicklung der vergangenen Monate und Wochen erläutert.
Mit großer Mehrheit von 142 Stimmen, bei fünf Gegenstimmen
und sechs Enthaltungen, stimmten die Delegierten des Hauptausschusses
der Empfehlung des Präsidiums zu, der Fusion nicht zuzustimmen,
sollte der Satzungsentwurf in der Fassung vom 28.11.2005 am 10.
Dezember in Köln zur Abstimmung kommen. Eine endgültige
Entscheidung wird nach den noch anstehenden vertrauensbildenden
Gesprächen und Maßnahmen innerhalb der NRW-Delegation
erst am 10. Dezember in Köln fallen.
Aufbruchstimmung
"Wir brauchen Mut zu Veränderungen, Wirklichkeitssinn,
Energie und Zuversicht", förderte LandesSportBund-Präsident
Walter Schneeloch bei den Delegierten die Aufbruchstimmung. Der
LandesSportBund wird daher gemeinsam mit der Führungsakademie
des Deutschen Sportbundes seine Organisationsstrukturen überprüfen,
um seine zeitgemäße Ausrichtung zu optimieren. Ergebnisse
sollen der Mitgliederversammlung 2007 vorgelegt werden. Der Parlamentarischen
Staatssekretär im Innenministerium, Manfred Palmen, betonte
die enge Zusammenarbeit mit dem LandesSportBund: "Wir brauchen
diese Gemeinsamkeit, die Partnerschaft von Staat und organisiertem
Sport, zwischen Land und Kommunen, Wirtschaft und Medien. Sie ist
das Kernziel unseres gemeinsamen Vorhabens - das Bündnis für
den Sport mit allen Beteiligten zu entwickeln." Die Aufbruchstimmung
in Sport und Politik verstärke Palmen mit der Zusage, dass
die Landesregierung die Sportpauschale im Gemeindefinanzierungsgesetz
für Sportstätten der Vereine und Kommunen in 2006 im gleichen
Umfang (50 Millionen Euro) einstellen wird.
Masterplan verabschiedet
Mit einem Masterplan Stadt- und Kreissportbünde will der LandesSportBund
Zukunftsfähigkeit beweisen und auf die zunehmende Kommunalisierung
des Sports reagieren. Damit wird erstmals ein gezieltes Förderprogramm
auf den Weg gebracht, um die Strukturen der kommunalen Ebene zu
stärken und die Vereinsentwicklung flächendeckend zu fördern.
Das Sportgeräteförderprogramm wird dafür eingestellt.
Der Haushalt 2006 des LandesSportBundes in Höhe von 48, 68
Mio. Euro wurde von den Delegierten ohne Gegenstimme verabschiedet.
Ebenso der Haushalt der Sportjugend.
Duale Karriere und Spitzensport
In NRW neu eingerichtet wurde eine Arbeitsgruppe "Duale Karriere
und Spitzensport". Drei Themen stehen im Mittelpunkt: "Studium
und Spitzensport, "Schule und Spitzensport" sowie "Beruf
und Spitzensport", um langfristige Erfolgsperspektiven im Spitzensport
aufzubauen und gleichzeitig Bildungschancen vollständig zu
wahren.
Landesnachweis für ehrenamtliches
Engagement
Den Landesnachweis zum ehrenamtlichen Engagement im Sport gibt es
bereits seit Anfang dieses Jahres. Damit können alle Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter in Sportvereinen, Verbänden und Bünden,
die sich in einem besonderen Maße ehrenamtlich für ihren
Verein einsetzen, ausgezeichnet werden. Der Parlamentarische Staatssekretär
Manfred Palmen und LandesSportBund-Präsident Walter Schneeloch
würdigten beim Hauptausschuss beispielhaft vier verdiente junge
Menschen: Anne-Marie Nierkamp (SSF Bonn), Christian Teimann (SV
Bayer Wuppertal), Laura Pohlkamp und Lars Steinigeweg (TV Rheine).
Mehr zum Hauptausschuss im Internet unter www.wir-im-sport.de.
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