Startseite klick mich!
Startseite
swimpool Startseite Interaktiv Kleinanzeigen und Stellenmarkt Suchen Hilfe
Startseite News
 

 

News

Wasserball, 04.03.05, von schwimm-press
WM- Qualifikationsturnier in Madrid Weltpokalsieger Ungarn ein "echter Prüfstein"

Kassel (schwimm-press) Deutschlands Wasserballspielerinnen wollen sich in der kommenden Woche (8. bis 13. März) in Madrid für die diesjährige WM in Montreal (17. bis 31. Juli) qualifizieren. Für Frauen-Bundestrainer Bernd Seidensticker (Hannover) bedeutet Madrid der "erste Höhepunkt" auf dem Weg zur ersten Olympia-Teilnahme eines DSV-Frauen-Teams überhaupt 2008 in Peking.

In Madrid geht es um vier WM-Tickets. "Wir müssen uns für die WM qualifizieren, sonst können wir unsere Spielstärke im Vergleich mit den anderen Nationen nicht steigern", sieht Seidensticker fast schon eine Pflicht-Aufgabe in der WM-Teilnahme. In der Vorrundengruppe A trifft die deutsche Mannschaft im Eröffnungsspiel auf B-Europameister Frankreich (Dienstag, 8. März, 16.00 Uhr). Zweiter Gegner ist das international zweitklassige Weißrussland (Mittwoch, 9. März, 16.00 Uhr), ehe zum Abschluss Weltpokalsieger und Vize-Europameister Ungarn (Donnerstag, 10. März, 19.00 Uhr) zum „echten Prüfstein“ wird. "Die Begegnung mit Frankreich ist das Schlüsselspiel für uns“, meint Bernd Seidensticker, der an die Perspektive seiner jungen Mannschaft glaubt und sich nicht "durch zeitweilige Rückschläge beeindrucken“ lassen will.

In der Vorrundengruppe B treffen der viermalige Rekord-Europameister Niederlande, der WM-Siebte Spanien, die Tschechische Republik und die Ukraine aufeinander. Während die Gruppensieger sich direkt für das Halbfinale und damit auch für die WM qualifizieren, treffen die Zweit- und Drittplatzierten in Überkreuzspielen aufeinander. Die Sieger lösen dann ebenfalls das Ticket für Montreal. Bereits für die WM qualifiziert sind nach den Ergebnissen von Athen Olympiasieger Italien, Griechenland, die USA, Australien und Russland sowie Gastgeber Kanada. Weitere Plätze im 16 Mannschaften umfassenden WM-Feld sind für Vertreter aus Amerika, Afrika, Asien und Ozeanien reserviert.

Die ohnehin schon schwierige Aufgabe der deutschen Mannschaft, Siebte der EM 2003 in Slowenien und Zehnte der WM 2003 in Barcelona, erschwert sich erheblich durch den kurzfristigen Ausfall von Torjägerin Barbara Bujka. Die war im vergangenen Herbst vom Hohenlimburger SV zum ungarischen Meister Universität Dunaujvaras gewechselt, erhielt jetzt aber aus schulischen Gründen wegen anstehender Abitur-Prüfungen in ihrem Geburtsland keine Freistellung. "Das hat uns mehr als hart getroffen. Der Ausfall von Barbara Bujka ist ein herber Verlust für uns“, meinen Bernd Seidensticker und Team-Managerin Heike Köhnen (Bergheim) übereinstimmend.

Mit Carmen Gelse (SV Blau-Weiß Bochum), Claudia Blomenkamp (SV Bayer Uerdingen) und Nadine Kunz (SG Wuppertal) stehen drei Neulinge im DSV-Team.

Der DSV tritt mit folgenden Spielerinnen zur WM-Qualifikation in Madrid an:

Sabrina Blattau, Katrin Dierolf, Carmen Gelse, Monika Kruszona (z.Z. University Honolulu/Hawaii), Lina Rohe, Ariane Rump (alle SV Blau-Weiß Bochum), Claudia Blomenkamp, Linda Gerritsen, Nina Wengst (alle SV Bayer Uerdingen), Simone Budde (Donk Gouda/Niederlande), Theresa Klein (SG Neukölln Berlin), Nadine Kunz (SG Hellas Wuppertal-Neuendorf) und Claudia Schönitz (SV Gronau 10).

© swimpool.de / schwimm-press

zum Seitenanfang © Schwimmverband Nordrhein-Westfalen e.V. • info@swimpool.de
Letzte Aktualisierung: 04.03.2005 •  webmaster@swimpool.de
 
Internetauftritt Ab jetzt für immer: Schwimmer