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31.01.05,
von sid new media
Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) hat sich mit der Stadt Berlin
endgültig um die kurzfristige Austragung der WM vom 17. bis
31. Juli beworben. Neben Berlin haben bislang auch Athen und Moskau
offiziell Interesse.
Gemeinsam mit der Stadt Berlin kandidiert der Deutsche Schwimm-Verband
(DSV) endgültig für die kurzfristige Austragung der WM
vom 17. bis 31. Juli. Neben Berlin haben bislang auch Athen und
Moskau offiziell Interesse an der Ausrichtung der Welttitelkämpfe
bekundet. Eine Entscheidung will der Weltverband Fina, der Montreal
wegen finanzieller Probleme die WM entzogen hatte, spätestens
bis zum 15. Februar fällen.
Etat in Berlin fraglich
Bei einem Zuschlag für Berlin gilt die Finanzierung aber nach
wie vor als problematisch. Angesichts leerer Kassen in der deutschen
Hauptstadt scheint der von DSV-Generalsekretär Jürgen
Fornoff (Kassel) genannte Etat von 12 bis 16 Millionen Euro kaum
aufzubringen. Zudem finden in Berlin mit dem Deutschen Turnfest
im Mai und der Beach-Volleyball-WM im Juni im Vorfeld bereits zwei
andere sportliche Großereignisse statt.
Moskau heißer Kandidat
Als heißer Ersatzkandidat für Montreal gilt insbesondere
Moskau. In der russischen Hauptstadt könnte die Mehrzahl der
Entscheidungen im Schwimmen, Wasserspringen, Wasserball, Synchronschwimmen
und Langestreckenschwimmen mit rund 2000 Teilnehmern aus mehr als
170 Nationen im Becken der Olympischen Spiele von 1980 stattfinden.
Montreal hat sich nach Auskunft der Fina nicht neu beworben. Bürgermeister
Gerald Tremblay hatte bei einem Gespräch mit Fina-Präsident
Mustapha Larfaoui in Paris keine verbindlichen finanziellen Zusagen
machen können. Im Etat der Olympiastadt von 1976 klafft eine
Lücke von etwa 6,5 Millionen Euro.
© swimpool.de / sid
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