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30.01.05,
von sid new media
Nach 13 Jahren hat der russische Schwimm-Star Alexander Popow
seine Karriere beendet. Mit vier Olympiamedaillen, sechs Welt- und
21 Europameistertiteln ist der 33-Jährige einer der erfolgreichsten
Schwimmer aller Zeiten.
Der Russe Alexander Popow hat seine Badekappe nun doch an den Nagel
gehängt. "Es ist schwerer zu sagen, als ich dachte. Aber
13 Jahre reichen: Ich trete zurück", erklärte der
33-Jährige bei einem Gala-Dinner in St. Moritz. Noch Ende des
vergangenen Jahres hatte Popow Meldungen über seinen Abschied
dementiert.
Vier olympische Medaillen
Der seit zwei Jahren in der Schweiz lebende "Schwimm-Zar"
ist einer der erfolgreichsten Schwimmer aller Zeiten. Bei den Olympischen
Spielen 1992 in Barcelona und 1996 in Atlanta gewann Popow insgesamt
viermal Gold über 50 und 100 m Freistil und sammelte zudem
sechs Welt- und 21 Europameister-Titel.
Sein letztes Rennen bestritt Popow am 19. August bei den Olympischen
Spielen in Athen - an jenem Ort, wo er 13 Jahre zuvor als 18-Jähriger
über 100 m Freistil zum ersten Mal Europameister wurde. Doch
bei Olympia in Athen ging Popow, der sein letztes internationales
Gold im Mai 2004 bei der EM in Madrid gewann, als 18. im Vorlauf
über 50 m Kraul sowie als Neunter über die 100-m-Strecke
leer aus.
Bei Moskau-Aufenthalt 1996 niedergestochen
Das schlimmste Erlebnis während seiner Karriere ereignete
sich abseits des Schwimmbeckens: Am 24. August 1996 wurde Popow
kurz nach Olympia bei einem Aufenthalt in Moskau niedergestochen
und an Lunge, Niere und Rücken verletzt.
In Zukunft will der in Jekaterinenburg geborene, verheiratete Familienvater
für seinen Hauptsponsor tätig sein. Zudem bleibt Popow
als einer von zwölf Athletenvertretern im Internationalen Olympischen
Komitee (IOC).
© swimpool.de / sid
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