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29.09.04, von sid new media
Nach der Abmahnung durch DSV-Präsidentin Christa Thiel suchen
die deutschen Schwimm-Stars Thomas Rupprath und Hannah Stockbauer
das Gespräch. Zuvor hatten sie die Kritik an Cheftrainer Ralf
Beckmann zurückgenommen.
Ein klärendes Gespräch soll die verhärteten Fronten
zwischen Thomas Rupprath, Hannah Stockbauer und Christa Thiel, Präsidentin
des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV), lockern. Die DSV-Präsidentin
hatte den beiden Athleten über Vizepräsident Herbert Peters
nach deren öffentlicher Kritik am Verband Abmahnungen verpasst.
Thomas Rupprath, der mit Silber und Europarekord in der Lagenstaffel
für einen versöhnlichen Abschluss in Athen gesorgt hatte,
meinte nach dem Dreier-Gespräch am Mittwoch in Kassel: "Nun
sollten noch die Abmahnungen vom Tisch kommen. Auch mit Frau Thiel
müsste es möglich sein, Missverständnisse aus dem
Weg zu räumen. Man kann ja eigentlich ganz gut mir ihr reden."
"Wir werden da einen Termin finden", meinte Ralf Beckmann,
der betonte, die Abmahnungen seien am Mittwoch in der Kasseler DSV-Geschäftsstelle
nicht Thema "des gut dreistündigen konstruktiven Gesprächs"
gewesen. Dies müssten die Athleten mit der Präsidentin
klären.
Beckmann sieht konstruktive Vorschläge
Laut Beckmann brachten die Sportler konstruktive Vorschläge
ein, die helfen sollen, gemeinsam zu einem erfolgreichen Abschneiden
bei den Olympischen Spielen in Peking und darüber hinaus zu
kommen und sprachen sich gegenseitig "das volle Vertrauen aus."
In einer DSV-Presseerklärung heißt es: "Beide Sportler
boten sich an, im Rahmen der Nachwuchsarbeit auf der DSV-Ebene,
durch persönliches Engagement zu einer positiven Entwicklung
bei zu tragen. Der DSV wird dieses Angebot annehmen."
© sid new media
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