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DubIin/Kassel (pps) Die Olympischen Spiele im nächsten Jahr
in Athen werfen ihre Schatten voraus: Bei den kommenden Kurzbahn-Europameisterschaften
vom 11. bis 14. Dezember in Dublin gestattet die Europäische
Schwimm-Liga LEN ihren Mitglieds-Verbänden, vier Athleten statt
üblicherweise zwei pro Disziplin in Einzelrennen einzusetzen.
Dadurch soll den Verbänden die Möglichkeit zu internen
Qualifikationen im Hinblick auf Athen eingeräumt werden.
So hat Großbritannien bereits ein Team mit 55 Athleten für
Dublin angekündigt, angeführt von seinen beiden Weltmeistern
von Barcelona, Katy Sexton (200 m Rücken} und James Gibson
(50 m Brust).
Diese Regeländerung der LEN gilt als Experiment jedoch erst
einmal nur für die EM in Dublin.
Der DSV nominiert sein Team für die Kurzbahn-EM nach den Deutschen
Kurzbahn-Meisterschaften vom 28. bis 30. November in Gelsenkirchen,
wird Dublin jedoch auf keinen Fall als interne Olympia-Qualifikation
in Betracht ziehen.
Die neue LEN-Regelung beinhaltet den Einsatz von vier Athleten
auch lediglich in Vorläufen. Nur die jeweils zwei schnellsten
Schwimmer/innen eines Verbandes können die Halbfinals und Finals
erreichen.
Dublin erlebt die siebten Kurzbahn-Europameisterschaften seit der
Premiere 1996 in Rostock; 1998 folgte Sheffield, seit 1999 fanden
die Titelkämpfe dann im Jahres-Rhythmus in Lissabon statt,
2000 in Valencia, 2001 in Antwerpen und zuletzt 2002 erneut in Deutschland,
in Riesa. Für Irland sind es die ersten kontinentalen Titelkämpfe
im Schwimmsport überhaupt.
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