|
Im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie des Instituts für
Arbeit und Technik, Gelsenkirchen, ist festgestellt worden, dass
rund 33,8 Millionen Erwachsene aktiv
Sport im Verein, Betrieb oder Fitnessstudio oder durch joggen und
walken betreiben. Der Anteil hat sich in den letzten 15 Jahren von
40 auf 54 % gesteigert.
Naturgemäß sind die jungen Erwachsenen zwischen 16
und 25 Jahre besonders aktiv, aber der Anteil der Älteren über
40 Jahre steigt stetig.
Weitere Ergebnisse der Studie zeigen auf, dass Faktoren wie Höhe
des Einkommens, Bildungsstatus und Geschlecht - Frauen treiben seltener
Sport - Auswirkungen auf den Antrieb für den Sport haben wie
auch z.B. Berufsqualifikation und natürlich der Gesundheitszustand.
"Wohlhabende" und "Akademiker" treiben mehr
Sport als Arme und nicht so gebildete Mitmenschen.
Besonders signifikant ist der Unterschied bei Ausländern,
die deutlich weniger sportlich aktiv sind als Deutsche. IAT-Forscher
Marcel Erlinghagen: "Die Ergebnisse zeigen, dass aktiver Sport
in Deutschland für eine wachsende Zahl von Menschen eine wichtige
Freizeitbeschäftigung ist." Da Faktoren wie Einkommen
und Bildungsstatus nach wie wo die Sportbeteiligung beeinflussen,
kommt der Sportförderung bei der gesellschaftlichen Integration
von "Randgruppen" auch in Zukunft eine wichtige Rolle
zu.
|