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Schwimmen, 26.01.03,
von wir-im-sport.de/sid
Rupprath: "Konzentriere mich auf Schmetterling"
Der "neue deutsche Albatros" stellte beim arena-Weltcup in Berlin
die beiden Superstars Ian Thorpe (Australien) und Pieter van den
Hoogenband (Niederlande) in den Schatten und war anschließend ein
gefragter Mann.
Am Rande des arena-Weltcups in Berlin stellte sich der Neusser
Thomas Rupprath, der für Wuppertal schwimmt, den Fragen des Sport-Informations-Dienstes
(sid). sid: "Gibt es nach dem harten Wettkampf-Programm der letzten
Wochen nun eine Belohnung für Siege und Rekorde?" Thomas Rupprath:
"Eine Belohnung von meiner Frau ist immer drin. Finanziell lohnt
sich der Gewinn des Weltcups natürlich auch. Aber das ist auch angemessen
für die Leistung, die ich in der letzten Zeit gebracht habe." sid:
"Wie sieht die Planung bis zur WM aus?" Thomas Rupprath: "In der
nächsten Woche fange ich ganz normal mit Grundlagentraining an,
ich habe keine Pause nach dem Weltcup. Zusätzlich schwimme ich auch
noch für meinen Verein bei den Mannschaftsmeisterschaften." sid:
"Was machen Sie anders als andere?" Thomas Rupprath: "Ich habe mich
intensiv auf den Weltcup vorbereitet, weil ich schnell schwimmen
und mich der Konkurrenz zeigen wollte. Für die WM bleibt noch genug
Zeit. Wir haben im Mai die Qualifikation, das Training wird hart."
sid: "In Zukunft wollen Sie sich auf Schmetterling konzentrieren.
War Berlin der Abschied von den Rückendistanzen?" Thomas Rupprath:
"Vielleicht war es eine Verabschiebung, da ich mich auf der langen
Bahn ab sofort auf Schmetterling konzentriere. Aber im Weltcup kann
ich einfach mehr Punkte über die Rückenstrecken sammeln." sid: "Für
die Tauchphase auf der Rückenstrecke sind Sie bekannt. Ist das der
entscheidende Unterschied zur Konkurrenz?" Thomas Rupprath: "Wenn
man an den Weltrekord heranschwimmt, dann muss man ans Limit gehen.
Ich bin unter Wasser einfach schneller als die Konkurrenz. Das ist
der Faktor, den ich trainiere und ausnutze." sid: "Was ist wichtiger,
Rekorde oder Titel?" Thomas Rupprath: "Das kommt drauf an. Ich kann
auch Rekorde schwimmen, wo es nicht um Titel geht. In Berlin bin
ich zwar Weltcupsieger geworden, aber es gibt keine offiziellen
Titel. Ich will beides, auch meinen Weltrekord über 200 Meter Schmetterling
möchte ich gerne zurückhaben."
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