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17.02.2010 12:42 Uhr,
von dsv / Christian Hansmann
Leipzig (dsv) Die Deutschen Wasserspringer starten vom 18. bis 21.
Februar mit den nationalen Titelkämpfen in die Saison 2010.
62 Athleten aus zehn Vereinen kämpfen in der Schwimm- und Sprunghalle
Mainzer Strasse um Bestnoten und Medaillen. Die Meisterschaften
sind Qualifikation für die Grand-Prix-Serie und Leistungsnachweis
für unsere Starter der World Serie 2010 hebt Lutz Buschkow,
Direktor Leistungssport und Cheftrainer Wasserspringen hervor. Für
die höchste Wettkampfklasse im Wasserspringen hatten sich Sascha
Klein (Aachen), Patrick Hausding (Berlin), Stephan Feck (Leipzig)
und Christin Steuer (Riesa) bei der WM 2009 in Rom qualifiziert.
Nach dem medaillenlosen Abschneiden in der ewigen Stadt brennen
die Wasserspringer auf Wiedergutmachung: Wir sind erstmals
seit 19 Jahren ohne Medaille von einer internationalen Meisterschaft
heimgekehrt, das war eine schwere Niederlage räumt Buschkow
ein. Im Turm-Synchronspringen der Männer sprangen Sascha Klein
und Patrick Hausding mit der kleinstmöglichen Wertung von 0,84
Punkten an Bronze vorbei.
Als neue Paarung haben sich die WM-Sechste Christin Steuer und
Vize-Europameisterin Nora Subschinski (Berlin) im Turmspringen gefunden.
Im Hinblick auf die EM in Budapest und die vorolympische WM
2011 in Shanghai wollen wir unsere Synchronpaare langfristig vorbereiten,
hohe Schwierigkeitsgrade und eine stabile Wettkampfserie einstudieren,
um 2012 in London mit der Weltspitze mithalten zu können
blickt Buschkow voraus.
Bei den Männern hat sich Allzweckwaffe Sascha
Klein mit Starts vom Ein- und Drei-Meter-Brett, vom Turm und im
Synchronspringen vom Brett mit Vereinskollege Pavlo Rozenberg ein
Mammutprogramm auferlegt. Wir blicken bereits über Budapest
hinaus. In dieser Saison können wir noch ausprobieren, 2011
müssen wir die höchsten Schwierigkeiten stabil zeigen
gibt der Aachener Erfolgscoach Boris Rozenberg die Strategie in
Richtung der Olympischen Spiele 2012 vor.
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