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Grundsätze, Aufgaben und Zielstellungen der Landesleistungsstützpunkte

Landesleistungsstützpunkte sind Trainingseinrichtungen des Schwimmverbandes NRW, in denen ein qualitativ hochwertiges vereinsübergreifendes Training für Bezirks- und Landeskader und ggf. Bundeskader im jeweiligen Einzugsgebiet regelmäßig und nachhaltig stattfindet. Sie sind Bestandteil des Netzwerkes der durchgängigen Förderung im Leistungssport von der Vereins- über die Bezirks- bis zur Verbandsebene; je nach Leistungsstärke bis hin zur Bundesebene.

Unsere Stützpunkte erfüllen folgende Qualitätsanforderungen. Sie verfügen über:

  • eine schwimmsportliche Infrastruktur mit einer räumlichen und gerätetechnischen Ausstattung , die den Anforderungen an den modernen Leistungssport gerecht wird, d.h. ausreichend Wasser- und Landtrainingszeiten für vereinsübergreifendes Training.
  • qualifizierte und leistungsorientierte Trainer/innen mit B-Lizenz und Perspektive auf die A-Lizenz Leistungssport sowie ein/e qualifizierte/r Stützpunktleiter/in für die Koordinierungs- und Managementaufgaben
  • einen funktionierenden Talentstützpunkt
  • homogene Trainingsgruppen, die nach Kaderkriterien aufgebaut sind
  • eine inhaltliche und organisatorische Einbindung in das Nachwuchsleistungssportsystem des Schwimmverbandes NRW.

Die Zielstellungen richten sich nach den Kriteriumswettkämpfen sowie dem aktuell gültigen Regionalkonzept der jeweiligen Wettkampfsparte.

Der Anerkennungszeitraum aller Stützpunkte endet am 31.12. im Jahr der Olympischen Sommer-Spiele. Eine Anerkennung in einer „Erprobungsphase“ von zwei Jahren ist möglich. Die Verlängerung eines Landesleistungsstützpunktes ist im Schwimmverband NRW an die erfolgreiche Arbeit des Standortes sowie die konstruktive und kooperative Einbindung in das SV NRW-Fördersystem gebunden.

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