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Sportentwicklung und Wissenschaft — Wissenschaftliche Untersuchungen

Untersuchungsergebnisse der Evaluation des Qualitätszertifikats "Gesund und Fit im Wasser"

Die Fakultät Sportwissenschaften der Ruhr-Universität Bochum hat gemeinsam mit der Fachsparte Breiten-, Freizeit- und Gesundheitssport des Schwimmverbandes NRW und dem Deutschen Schwimm-Verband ein Projekt abgeschlossen, welches in dieser Art bundesweit einzigartig ist. Unter der Leitung von Dr. Hellmut Schreiber wurden erstmals 81,25 % aller vergebenen Qualitätssiegel innerhalb eines Spitzenverbandes des Deutschen Sports in einer Diplomarbeit von Raphaela Tewes nach wissenschaftlichen Methoden untersucht.

52 von insgesamt 64 aller vergebenen Qualitätssiegel "GESUND & FIT IM WASSER" (Stand 17.02.2002) gehörten zum Schwimmverband NRW.

Den Untersuchungsverlauf und die Darstellung der Ergebnisse finden Sie in der "Evaluation des Qualitätszertifikats GESUND & FIT IM WASSER". Von besonderem Interesse sind die Darstellungen der Konsequenzen für den Verein und den Verband. Der Schwimmverband NRW wird diese Erkenntnisse nutzen um u.a. sein bundesweit anerkanntes Bildungsangebot weiter zu optimieren und damit die Vereinsmitarbeiterinenn und Vereinsmitarbeiter fit zu machen für die tägliche Arbeit im Schwimmverein. ...mehr

Bewegung im Wasser ist gesund!

Die Ruhr Universität Bochum, der langjährige Partner des Schwimmverbandes NRW und des Deutschen Schwimm-Verbandes untersuchte u. a. in mehreren Diplomarbeiten die Belastung beim Aquarunning/Aquajogging. Geleitet werden diese wissenschaftlichen Untersuchungen von Dr. Hellmut Schreiber.

Die Fachsparte Breiten, Freizeit- und Gesundheitssport legt größten Wert auf die wissenschaftliche Absicherung der Trends der aktuellen Sportentwicklung. Untersuchte die erste Arbeit die Belastung beim Flachwasser-Aquawalking im Vergleich zur Laufbandbelastung anhand ausgewählter Parameter (Dr. H. Schreiber / Th. Späker) galt das Augenmerk in der zweiten Arbeit der "Belastungssteuerung und -kontrolle beim Aquajogging, dem Verhalten des Herzkreislaufsystems und des Stoffwechsels in unterschiedlichen Wassertiefen" von S. Termühlen, S. Bartosch, Dr. H. Schreiber - Fakultät für Sportwissenschaft Ruhr Universität Bochum.

Die dritte Arbeit von St. Wentzel und Dr. H. Schreiber thematisierte die Auswirkungen eines sechswöchigen Aquajogging-Trainings mit der extensiven Dauermethode bei einer Freizeitsport Gruppe, welche signifikante Verbesserungen der Herz-Kreislauf-Leistungsfähigkeit der Proband herausstellte.

Ziel dieser Evaluation (wissenschaftlichen Untersuchung) ist der Nachweis, dass Angebote im Bewegungsraum Wasser neben dem hohen Fun-Faktor auch in besonderem Maße gesundheitsfördernd sind und im Gegensatz zu Landangeboten für fast alle Zielgruppen weniger Risiken bergen.

Aquarunning / Aquajogging

  • ist eine echte ganzheitliche Alternative (inkl. Ausdauer) zu den bekannten klassischen Ausdauersportarten Laufen, Schwimmen und Radfahren
  • ist Training für Kraftausdauer, Gleichgewicht und Koordination
  • ist eine Ergänzung zum Aquatraining / zur Wassergymnastik
  • ist eine Entlastung des Halte- und Stützapparates und schont die Gelenke
  • kann zur Vermeidung und Reduktion von Übergewicht eingesetzt werden
  • verbessert das allgemeine Wohlbefinden
  • ist eine Möglichkeit zur Förderung von sozialen Kontakten

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